Archiv der Kategorie: Termine

Langstreckentest in Osnabrück am 28. März

Gleb Chistov und Rasmus Pipa
Gleb Chistov und Rasmus Pipa

Der Osnabrücker Ruder-Verein führte am 28.3.2021 einen Langstreckentest über drei Kilometer in Kleinbooten auf dem Stichkanal durch. Insgesamt waren 13 Einer und 20 (Doppel-)Zweier auf dem Wasser. Altersmäßig ging es von B-Junioren*innen bis zu Masters-Ruderern*innen. Unter den jugendlichen Vereinmitgliedern waren auch zahlreiche Schüler*innen der Angelaschule, des Carolinums und des Ratsgymnasiums.

Vereinstrainer Martin Schawe hatte die Veranstaltung mit seinen zahlreichen Helfern unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen glänzend organisiert. Die Aktiven waren dankbar für den Vergleich auf dem Wasser. Sie freuen sich auf den Tag, an dem sie wieder im Großboot rudern dürfen. Die Spaziergänger am Ufer beobachteten mit Interesse die Ruderer.

Link: Osnabrücker Ruderverein

Text und Fotos: Peter Tholl

 

Jugendfahrtenabzeichen 2021: Neue Bedigungen

Schülerruderer auf der Saale in Halle
Schülerruderer auf der Saale in Halle

Das Präsidium des Deutschen Ruderverbandes hat in seiner Sitzung am 16.3.2021 vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie beschlossen, die Bedingungen für das Jugend- und für das Erwachsenen-Fahrtenabzeichen im Hinblick auf die geforderten Kilometer um jeweils 50 % zu kürzen. Bei den Jugend-Fahrtenabzeichen ist außerdem nur noch die Teilnahme an einer Tagesfahrt (mindestens 30 Kilometer) erforderlich. Einzelheiten enthält die amtliche Bekanntmachung Nr. 4957 des DRV.

Der BDSR begrüßt diese Entscheidung. Dadurch besteht für viele Schüler*innen die Möglichkeit, die Bedingungen für das beliebte Fahrtenabzeichen zu erfüllen.

 

Paukenschlag beim Finale der 1000-Meter-Challenge

Im Februar sind die Teilnehmerzahlen bei der Deutschen Schüler-Ergometer-Challenge weiter um 7% angewachsen. Es starteten 545 Sportler*innen aus 70 Schulen bzw. Vereinen. 54 (!) Achterteams kamen in die Wertung.

Die meisten Sportler*innen kamen vom Gymnasium Carolinum Osnabrück (48), gefolgt von der Schweriner RG (38) und dem Bessel-Gymnasium Minden (35). Erfolgreichster Verein war der RC Potsdam (4 erste und 2 zweite Plätze), vor dem Bessel-Gymnasium (4/-/4), dem Osnabrücker RV (3/3/1), dem Carolinum (3/3/-), dem RC Rapid Berlin (3/1/3), dem RTHC Bayer Leverkusen (3/1/1) und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach (3/-/1).

Michel Palisaar
Michel Palisaar (RTHC Bayer Leverkusen) war der Schnellste

Die Challenge endete mit einem Paukenschlag. Am vorletzten Tag hatte Dominc Imort (RTHC Bayer), schnellster der Dezember- und der Januar-Challenge, mit 2:51,1min die Führung übernommen. Am letzten Tag kam gegen 22.00 Uhr die Zeit von seinem Vereinskameraden Michel Palisaar: 2:49,7min. Damit gewann er die Einzelwertung.

Schnellste Frau war Nationalmannschaftsruderin Pia Greiten (ORV, 3:18,3min). Sie gewann die Einzelwertung souverän vor Linda Simon (RG Angaria Hannover). Pia gehörte auch zum ORV-Frauenachter, der die Teamwertung vor dem Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern und dem RC Rapid gewann.

Bei den Para-Ruderern konnte der aktuelle Vizeweltmeister im Indoor-Rowing Marc Lembeck (RTHC Bayer) seinen Erfolg aus dem Vormonat in 3:13,0min überlegen wiederholen. Erstmals hat mit Ferike-Marie Treder (Berliner RC Hevella, 4:27,5min) eine Frau mit Handicap an der Challenge teilgenommen.

Schnellste Junioren waren die Hannoveraner Mattes Bachmann (Humboldtschule, 2:58,0min) und Sydney Garbers (Schillerschule). Bei den Juniorinnen dominierten die Potsdamerinnen Florentina Riffel (3:27,5min) und Leni Kötitz. In der Kinderwertung war Moritz Bitz (FSG Marbach, 3:19,1min) vor Conrad Hempfling (ORC Rostock) und bei den Mädchen Meryiem Musawy (RC Rapid, 3:38,0min) vor Bentja Alina Schneider (RV Münster).

Den Männerachter gewann der ORV vor dem RTHC Bayer und ORV II. Der Sieg im Juniorinnenachter ging an den LRV MV, gefolgt vom RC Rapid, dem Philippinum Weilburg, dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz und dem Carolinum. Bei den Junioren siegte das Bessel-Gymnasium, vor dem Carolinum und dem LRV MV.

Die 12-jährigen Jungen vom Carolinum Osnabrück gewannen die Viererwertung

Das Bessel-Gymnasium war auch bei den Kindern mit drei Vierersiegen wieder sehr stark. Der vierte Sieg ging an das Carolinum. Zweite Plätze gab es hier für den ORC Rostock, das FSG Preetz, die Schweriner RG und das Carolinum. In der Wettkampfklasse II ging der Vierersieg bei den Juniorinnen an den RC Potsdam, gefolgt vom LRV MV, dem Philippinum, dem RC Rapid, dem Carolinum und der Humboldtschule. Bei den Junioren siegte das Carolinum, vor der Humboldtschule und dem LRV MV.

Unterdessen läuft bereits die März-Challenge über 350 Meter. Die Ergebnisse im Einzelnen sowie weitere Informationen gibt es unter www.srvn.de .

  Einzelergebnis Ergo-Challenge Januar 2021 1000m
  Ergebnis Achterwertung Männer 1000m DSEC 2/2021
  Ergebnis Achterwertung Junior*innen 1000m DSEC 2/2021
  Ergebnis Achterwertung Frauen 1000m DSEC 2/2021
  Ergebnis Viererwertung Kinder 1000m DSEC 2/2021
  Ergebnis Viererwertung Junior*innen 1000m DSEC 2/2021
  DSEC 2/2021 teilnehmende Vereine

Die DSEC wird in den Monaten Dezember 2020 bis März 2021 über unterschiedliche Streckenlängen ausgefahren:

        • Dezember 2020 (5000 m)
        • Januar 2021 (3000 m)
        • Februar 2021 (1000 m)
        • März 2021 (350 m)

Rückfragen bitte an das DRJ Jugendsekretariat:
Telefon: 0511-9809430 oder E-Mail: info@ruderjugend.org

  Ausschreibung DSEC 2021 zum Download
Anmeldung: https://ergocup.de/

Siegesserie der Ruderer vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach setzt sich fort

vordere Reihe (v.l.n.r.) Moritz Bitz, Lotta Bitz, Charlotte Schünemann hintere Reihe (v.l.n.r.) Schulleiter Dr. Volker Müller, MRV Trainerin und Sportvorsitzende Heike Breitenbücher, FSG Ruderlehrer Holger Knauf

Nachdem Ruderer Moritz Bitz vom Friedrich-Schiller-Gymnasium vor wenigen Wochen für seine Silbermedaille bei der Dezember-Wertung der Deutschen Schüler Ergometer Challenge geehrt wurde, konnte dieses Ergebnis nun für die Januar-Wertung noch übertroffen werden. Über die Wettkampfdistanz von 3000m waren ebenfalls zwei FSG-Schulruderinnen und ein FSG-Schulruderer erfolgreich, somit konnte Schulleiter Dr. Volker Müller das Trio, bestehend aus Lotta und Moritz Bitz sowie Charlotte Schünemann am Freitag auf dem Pausenhof des FSG ehren.

Link: Zum vollständigen Bericht

Quelle: https://www.fsg-marbach.de/
Fotos: FSG / Martina Braden

511 Sportler*innen bei der DSEC im Januar über 3000m

Der Januar-Wettkampf der Deutschen Schüler-Ergometer-Challenge (DSEC) über die 3000-Meter-Strecke hatte eine ausgezeichnete Resonanz. Im Vergleich zum Vormonat konnten die Teilnehmerzahlen um 23% auf 511 Sportler*innen aus 74 Schulen bzw. Vereinen gesteigert werden. Es kamen insgesamt 47 (!) Achter in die Wertung. Der Wettkampf wird gemeinsam ausgerichtet vom Bund Deutscher Schülerruderer (BDSR) und der Deutschen Ruderjugend (DRJ).

Julius Christ
U23-Europameister Julius Christ (Leverkusen) siegte bei den Senioren in der Einzel- und in der Achterwertung.

Prominenteste Starter waren die vierfache Ex-Weltmeisterin Marie-Louise Dräger und vom aktuellen Deutschland-Achter Hannes Ocik (beide Schweriner RG). Die beiden amtierenden U23-Europameister Julius Christ und Robin Goeritz errangen in ihrer Altersklasse einen Doppelsieg. Die Paraklasse gewann überlegen Nationalmannschaftsruderer Marc Lembeck in 10:00,8min. Gemeinsam gehörten die drei Letztgenannten zum siegreichen Achterteam des RTHC Bayer Leverkusen.

Die meisten Sportler*innen kamen vom Gymnasium Carolinum Osnabrück (45), gefolgt vom Bessel-Gymnasium Minden (42) und der Schweriner RG (33). Erfolgreichster Verein war die Schweriner RG (4 erste, 3 zweite und 3 dritte Plätze), vor dem RTHC Bayer (4/2/0), dem Bessel RC (4/1/6), dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz (2/3/2), dem Gymnasium Philippinum Weilburg (2/1/2), dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach (2/1/0) und dem RV Münster (2/0/0).

Schnellster unter allen Startern war wieder der vom Gymnasium Hankensbüttel stammende Dominic Imort (RTHC Bayer, 9:25,9min). Bei den Frauen dominierte Linda Simon (RG Angaria Hannover, 11:17,0min). Bester Junior war Sydney Garbers (Schillerschule Hannover, 9:51,9min) und beste Juniorin Katja Beerscht (RuKG Kastel, 11:19,1min). Schnellste bei den Kindern waren Moritz Bitz (11:02,9min) und Charlotte Schünemann (12:20,1min), beide aus Marbach.

Den Männerachter gewann Leverkusen deutlich vor Schwerin. Dafür siegte der Schweriner Frauenachter mit Marie Louise Dräger klar vor dem Team des Osnabrücker RV. Den Juniorenachter gewann das Bessel-Gymnasium vor den Osnabrücker Teams vom Carolinum und vom Ratsgymnasium. Bei den Juniorinnen siegte Weilburg knapp vor Preetz und dem Carolinum.

Die sehr gute Nachwuchsarbeit bei den Kindern brachte Minden drei erste und zwei dritte Plätze in den Viererwertungen. Außerdem war in diesem Bereich Schwerin bei den 11-jährigen Jungen erfolgreich. Zweite Plätze gab es hier noch für das Carolinum, den RTHC Bayer und Preetz. Sehr knappe Entscheide gab es in der Wettkampfklasse II (15 – 17 Jahre). Bei den Junioren*innen gingen die Vierersiege an die Humboldtschule Hannover (vor dem Ratsgymnasium) und an den ORC Rostock (vor dem RC Potsdam).

Unterdessen läuft bereits die Februar-Challenge über 1000 Meter. Die Ergebnisse im Einzelnen sowie weitere Informationen gibt es unter www.srvn.de .

  Ergebnis Ergo-Challenge Januar 2021 3000m
  Ergebnis Achterwertung Männer 3000m DSEC 1/2021
  Ergebnis Achterwertung Junior*innen 3000m DSEC 1/2021
  Ergebnis Achterwertung Frauen 3000m DSEC 1/2021
  Ergebnis Viererwertung Kinder 3000m DSEC 1/2021
  Ergebnis Viererwertung Junior*innen 3000m DSEC 1/2021

Die DSEC wird in den Monaten Dezember 2020 bis März 2021 über unterschiedliche Streckenlängen ausgefahren:

        • Dezember 2020 (5000 m)
        • Januar 2021 (3000 m)
        • Februar 2021 (1000 m)
        • März 2021 (350 m)

Rückfragen bitte an das DRJ Jugendsekretariat:
Telefon: 0511-9809430 oder E-Mail: info@ruderjugend.org

  Ausschreibung DSEC 2021 zum Download
Anmeldung: https://ergocup.de/

417 Starter bei der Deutschen Schüler-Ergometer-Challenge im Dezember (5000m)

Hannes Ocik, Schweriner RG
Hannes Ocik (Schweriner RG) vom Deutschland-Achter gewann bei den Senioren.

Mitte November 2020 startete die zweite Auflage der Deutschen Schüler-Ergometer-Challenge (DSEC). Der Wettkampf wird gemeinsam ausgerichtet von der Deutschen Ruderjugend (DRJ) und dem Bund Deutscher Schülerruderer (BDSR). Der Dezember-Wettkampf ging über die 5000-Meter-Distanz. 417 Sportler*innen von 65 Schulen bzw. Vereinen beteiligten sich an dem Wettkampf. Insgesamt kamen 43 Achter (!) in die Wertung. Sehr erfreulich ist die Teilnahme von drei Aktiven in der Paraklasse. Prominentester Starter war Hannes Ocik (Schweriner RG) vom Deutschland-Achter.

Jenna Klein (2007), Bessel Minden
Jenna Klein (Bessel RC Minden) siegte in der Einzel- und in der Viererwertung.

Die meisten Sportler*innen kamen vom Bessel RC Minden (34), gefolgt vom Preetzer RC (33), vom Ratsgymnasium Osnabrück (32), vom Carolinum Osnabrück (29), von der Lingener RG (28) und vom Osnabrücker RV (26). Erfolgreichster Verein war der Bessel RC (4 erste, 1 zweiter und 2 dritte Plätze), vor der Schweriner RG (3/2/3), der Humboldtschule Hannover (2/4/4), dem Preetzer RC (2/4/1) und dem Ratsgymnasium (2/2/0).

Moritz Bitz (2007), FSG Marbach
Moritz Bitz (Friedrich-Schiller Gymnasium Marbach) wurde Zweiter bei den Jungen.

Schnellster unter allen Startern war Dominic Imort (RTHC Bayer Leverkusen, 16:15,8min). Bei den Frauen dominierte Linda Simon (RG Angaria Hannover, 19:07,0min). Bester Junior war Sydney Garbers (Schillerschule Hannover, 17:02,1min) und beste Juniorin Katja Beerscht (RuKG Kastel, 19:21,4min). Schnellste bei den Kindern waren Elias Dickenschied (Mainzer RV, 19:34,1min) und Jenna Klein (Bessel RC, 21:25,9min). In der Paraklasse war Sören Bromberg (RV Zinfandel Hannover, 21:40,5min) ganz vorne.

Elias Dickenschied (2007), Mainz
Elias Dickenschied (Mainzer RV) war schnellster bei den Jungen.

Bei den Mannschaftswertungen gelang dem Osnabrücker RV ein viel beachteter Doppelsieg im Männerachter vor dem Team der Schweriner RG mit Hannes Ocik. Den Frauen- und den Juniorinnenachter gewann der Preetzer RC vor den Teams der Humboldtschule bzw. dem Carolinum. Beim Osnabrücker Duell im Juniorenachter siegte das Ratsgymnasium vor dem Carolinum.

Gute Nachwuchsarbeit brachte dem Bessel RC zwei erste und einen zweiten Platz in den Kinder-Viererwertungen. Außerdem war in diesem Bereich die Schweriner RG bei den 11-jährigen Jungen erfolgreich. Zweite Plätze gab es hier noch für den RTHC Bayer Leverkusen und den Preetzer RC. Im Juniorenbereich gingen die Vierersiege an die Humboldtschule (vor dem Ratsgymnasium) und an das Ratsgymnasium (vor dem Mainzer RV).

Die Vorsitzenden Marc Hildebrand (DRJ) und Peter Tholl (BDSR) sind mit der hohen Beteiligung an der Dezember-Challenge sehr zufrieden: „Daran wird deutlich, dass trotz der Pandemie das Interesse an der Sportart Rudern nach wie vor sehr groß ist. Der ausgeprägte Teamgeist der Trainingsgruppen führt zu den erfreulich zahlreichen Vierer- und Achterteams.“ Unterdessen läuft bereits die Januar-Challenge über 3000 Meter. Die Ergebnisse im Einzelnen sowie weitere Informationen gibt es unter www.srvn.de .

  Ergebnis DSEC 12/2020 5000m
  Ergebnis Achterwertung Junioren DSEC 12/2020
  Ergebnis Achterwertung Männer DSEC 12/2020
  Ergebnis Achterwertung Frauen DSEC 12/2020
  Ergebnis Viererwertung Kinder DSEC 12/2020
  Ergebnis Viererwertung Junioren DSEC 12/2020
  Vereinsübersicht DSEC 12/2020 5000m

Die DSEC wird in den Monaten Dezember 2020 bis März 2021 über unterschiedliche Streckenlängen ausgefahren:

        • Dezember 2020 (5000 m)
        • Januar 2021 (3000 m)
        • Februar 2021 (1000 m)
        • März 2021 (350 m)

Rückfragen bitte an das DRJ Jugendsekretariat:
Telefon: 0511-9809430 oder E-Mail: info@ruderjugend.org

  Ausschreibung DSEC 2021 zum Download

DRJ Wettbewerb: Die schnellste Klasse Deutschlands

Mit Zusatzwettbewerb “Rudern für Toleranz”:

Es ist wieder soweit! Die bundesweite DRJ-Aktion „Rudersport & Schule – gemeinsam noch stärker“ startet bereits am 15.10.2020. Und es gibt wieder viele tolle Preise zu gewinnen!

Innerhalb der Aktion sucht die DRJ seit 2010 die schnellsten Klassen Deutschlands in den Jahrgängen 4 – 12. Das Projekt soll Rudervereine und Schulen unterstützen und Kooperationen zwischen ihnen fördern. Da es zum Teil schwierig ist, neue und junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen, möchten wir mit unserer Aktion Kinder und Jugendliche auf das Rudern und die jeweiligen Vereine in ihrer Umgebung aufmerksam machen. Zudem kann das Rudern im Sportunterricht oder in einer AG ein abwechslungsreiches Angebot für die Schüler*innen darstellen.

In diesem Jahr schreibt die DRJ erstmalig zusammen mit dem Partner Concept2 einen weiteren Wettbewerb im Rahmen von Deutschlands schnellster Klasse aus. Beim Wettbewerb “Rudern für Toleranz” haben alle teilnehmenden Klassen die Möglichkeit eigene Projekte zum Thema Toleranz einzuschicken. Dabei ist es vollkommen egal, aus wie vielen Personen eure Gruppe besteht oder was für ein Projekt ihr plant oder umsetzt. Euer Projekt muss dabei nicht zwingend mit dem Rudern zu tun haben. Toleranz kann für vieles stehen: Was bedeutet Toleranz für euch? Wie setzt ihr euch für mehr Toleranz ein? Wo engagiert ihr euch gegen Rassismus oder macht euch gegen Mobbing oder Ausgrenzung stark?

Alle Infos, Anmeldeunterlagen, Flyer und Plakate zu dieser Aktion gibt es auf der Homepage der DRJ.

Bis zum 15.05.2021 muss die Aktion in der Schule durchgeführt worden sein.

Deutsche Schüler-Ergometer-Challenge 2021

Für alle Schüler*innen, Senior*innen und Masters mit Vierer- und Achterwertung:
Johanna Asbahr bei der SRVN-Ergo-Challenge

Nach der erfolgreich verlaufenen SRVN-Ergometer-Challenge im Frühjahr 2020 haben sich die Verantwortlichen des Schüler-Ruderverbandes Niedersachsen Gedanken darüber gemacht, wie die Teilnahme an diesem Wettbewerb noch attraktiver werden kann. Schnell bestand Konsens darüber, die Veranstaltung unter dem Dach von überregionalen Partnern durchzuführen. Unter dem Namen Deutsche Schüler-Ergometer-Challenge (DSEC) werden die Deutsche Ruderjugend und der Bund Deutscher Schülerruderer das Format gemeinsam mit dem Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen fortführen.

Die DSEC wird in den Monaten Dezember 2020 bis März 2021 über unterschiedliche Streckenlängen ausgefahren:

        • Dezember 2020 (5000 m)
        • Januar 2021 (3000 m)
        • Februar 2021 (1000 m)
        • März 2021 (350 m)

In jedem Monat wird eine Wertung erfolgen. Teilnehmen können alle Ruder*innen, die Zugang zu einem Concept2-Ergometer haben. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Die jeweils geltenden Corona-Regeln sind von den Sportler*innen konsequent einzuhalten.

Ganz neu sind in diesem Jahr die Rennen in der Klasse Pararudern. Sie sind offen für Ruder*innen mit allen Formen langfristiger Beeinträchtigung.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Ihr fahrt die für den Monat vorgegebene Streckenlänge. Im Anschluss registriert ihr euch bei www.ergocup.de , tragt dort euer Ergebnis ein und ladet dort das Foto von eurem Display mit dem Ergebnis hoch. Bitte notiert euer Passwort. Dieses benötigt ihr für jedes Eintragen eurer Ergebnisse. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch mit den Datenschutzbestimmungen* einverstanden.

Ausgeschrieben sind folgende Rennen:

Bei hinreichender Teilnehmerzahl wird es Vierer- und Achterwertungen geben:

Der Ergebnisstand der Rennen 1 – 26 wird fortlaufend auf der Homepage des SRVN veröffentlicht. Nach dem jeweiligen Monatsende wird das Gesamtergebnis erstellt. Für die ersten drei Plätze gibt es Urkunden und Medaillen.

Rückfragen bitte an das DRJ Jugendsekretariat:
Telefon: 0511-9809430 oder E-Mail: info@ruderjugend.org

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und wünschen euch viel Spaß bei den Wettkämpfen.

* Datenschutzbestimmungen:
Von jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin werden Name, Vorname, Jahrgang, zugehöriger Ruderverein, Name des Trainers/der Trainerin, Mailadresse und die Wettkampfleistung erfasst. Die Daten werden zur Wettkampfwertung genutzt. Über die Mailadresse soll Kontakt zu den Siegern/Siegerinnen des Wettkampfs aufgenommen werden, damit Urkunden und Medaillen versendet werden können. Der Name des Trainers bzw. der Trainerin benötigen wir, um bei sehr ungewöhnlichen Leistungen eine Abfrage des Leistungsstandes tätigen zu können. Die Mailadresse und die Namen der Trainer/innen werden nach Beendigung des Wettkampfes gelöscht. Der Speicherung der Daten kann jederzeit über die Meldeadresse (ergometer-challenge@srvn.de) widersprochen werden. Die Ergebnisse werden über die Homepage des SRVN, des Bundes Deutscher Schülerruderer und die Homepage des DRV veröffentlicht.

  Ausschreibung DSEC 2021 zum Download

Festschrift: 100 Jahre Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen

Der Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen (SRVN) feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen und hat eine 120 Seiten umfassende Festschrift herausgegeben.

Festschrift 100 Jahre SRVN

Es beginnt mit einem Grundsatzartikel des 1. Vorsitzenden Peter Tholl zur Situation des Schülerruderns in Niedersachsen. Darin fordert er für die Zukunft, „die Besonderheiten des Schülerruderns mutig zu betonen und für Innovationen offen zu sein. Aufgabe des Schülerruderns ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für das Rudern zu gewinnen und damit einen Beitrag zur Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen zu leisten.“ Es folgen die Grußworte des Kultusministers, des Vorsitzenden des DRV, der ersten Stadträtin von Hannover sowie weiterer Persönlichkeiten.

Breiten Raum nimmt die Aufarbeitung der Geschichte des Verbandes durch Thomas Sielenkämper ein. Am 5.7.1919 schlossen sich Ruderer aus Hameln, Hann. Münden und Eschwege zum Weser-Schüler-Ruder-Verband (WSRV) zusammen. Nach dem zweiten Weltkrieg gründeten mehrere Vorstandsmitglieder des WSRV den Nordwestdeutschen Schüler- und Jugend-Ruder-Verband. Die sich verstärkt entwickelnden föderalen Strukturen führten 1964 zur Abspaltung der hessischen Schulen. Die restlichen Vorstandsmitglieder änderten zum 1.1.1965 die Satzung und gaben sich den Namen: Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen.

Es folgen Aufsätze zur Bedeutung des Schülerruderns für das Schulprofil bzw. für den DRV. Im Mittelpunkt der Festschrift stehen die Verbandsmitglieder. 22 Schülerruderriegen bzw. Schülerrudervereine stellen die unterschiedlichen Facetten ihrer Arbeit vor. Abgerundet wird dieser Teil durch Ausführungen zu Ruderwanderfahrten mit Schülern.

Komplettiert wird das Werk durch einen Statistikteil. Es werden die Erfolge bei den Bundesvergleichswettkämpfen, bei „Jugend trainiert für Olympia“ und beim Wanderruderwettbewerb aufgezählt. Sehr aufschlussreich ist die Auflistung von ehemaligen Schülerruderern, die später international für den DRV gestartet sind.

Interessenten können ein kostenloses Exemplar dieser Festschrift bei Peter Tholl anfordern: tholl@srvn.de oder Tel. 05404/996034.

Peter Tholl

Rudern im Ganztag: „Eine wunderbare Mischung“

(31.07.2018 / Autor: Stephan Lüke) Seit Jahren unterstützt der Landesruderverband Baden-Württemberg Vereine, die diese Sportart in der Schule etablieren. Immer mehr erkennen den Mehrwert eines solchen Engagements. Holger Knauf, der Landesbeauftragte für Schülerrudern, im Gespräch.

Online-Redaktion: Herr Knauf, „Schulrudern – wie pack ich’s an?“ lautet die Überschrift auf Ihrer Homepage beim Landesruderverband Baden-Württemberg. Umgekehrt gefragt: Warum sollten Vereine das Schulrudern anpacken?
Holger Knauf: Es gibt gute Gründe, sich in der Schule zu engagieren. Nicht zuletzt durch die ständig steigende Zahl von Ganztagsschulen ergeben sich Möglichkeiten, für unseren Sport und den eigenen Verein Werbung zu betreiben. Es ist leichter möglich, den Ruf und das Ansehen positiv zu beeinflussen. Ein Ansehen, das dokumentiert, dass sich ein Verein nicht nur für den Leistungs-, sondern eben auch für Breitensport und Gesundheitsförderung stark macht. Kooperationen mit Schulen, seien es Ganztags- oder Halbtagsschulen, bieten die Chance, das eigene Portfolio zu erweitern.
Dass ein Ruderangebot in der Schule darüber hinaus den Vereinen neue Mitglieder bescheren kann, ist ein wunderbarer Nebeneffekt. Mal ganz abgesehen davon, dass sich unter den Schülerinnen und Schülern manch ein Talent befindet, das sonst gar nicht entdeckt worden wäre.

Online-Redaktion: Ein Problem für Vereine und Ehrenamtliche sind die Arbeitszeiten während der Schulzeit…

Knauf: Ein auf den ersten Blick berechtigter Einwand. Aber es müssen nicht unbedingt hauptamtliche Trainer sein. Der Landessportbund und der Landesruderverband bieten einmal jährlich gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg eine Mentorenausbildung für junge Ruderer an. Üblicherweise bereiten sich darin 16 bis 18 Sportlerinnen und Sportler auf einen Einsatz an einer Schule vor. Das sind zumindest junge Leute mit tollen Ideen, enormen Engagement und dem Impuls, Rudern bekannter zu machen – durch ihre Doppelrolle dienen sie gleichzeitig auch als Vernetzung zwischen Schule und Verein. Aktuell verfügen wir über rund 90 aktive Mentoren. Manche betreiben Nachwuchsarbeit im Verein, andere gehen in Schulen.

Online-Redaktion: Wie können Schulen diese Mentoren bezahlen?

Knauf: Möglich ist das zum einen über das Kooperationsmodell Schule und Verein. Das Land unterstützt die Maßnahme mit 360 Euro pro Schuljahr. Darüber hinaus existiert das sogenannte Jugendbegleiterprogramm. Es ermöglicht insbesondere beim Ausbau der Nachmittagsangebote an Ganztagsschulen das Engagement externer „Experten“, der Jugendbegleiter. Das können auch Übungsleiter oder Trainer aus einem Sportverein sein. Wie viel der Jugendbegleiter erhält, wird mit der Schulleitung abgestimmt. 8 Euro pro 45-minütiger Unterrichtsstunde sind möglich. Häufig bezahlen die Schulen den Verein für das Schulrudern aus dem eigenen Schuletat beim Schulträger. Und nicht zuletzt helfen auch Fördervereine an den Schulen und tragen dazu bei, dass Übungsleiter mitfinanziert oder Ruderboote für die Kooperation gekauft werden können.

Online-Redaktion: Welche Unterstützung bieten Sie als Referent für das Schulrudern beim Landesruderverband ihren Vereinen?

Knauf: Vieles dreht sich um Aufklärung und Beratung. Ich setze mich mit den Vorständen und Vertretern von Schulleitungen oder Sport-Fachschaften zusammen, verdeutliche den Nutzen des Schulruderns, zeige aber auch auf, wie mit zukünftigen Kooperationspartnern diskutiert und wie Kooperationsverträge abgeschlossen werden können. Dabei gibt es aber keine pauschale Patentlösung, da die Ausgangsvoraussetzungen teils sehr unterschiedlich sind – es geht eher darum, dass man anhand von Best-Practice-Modellen den Schulen und Vereinen Möglichkeiten aufzeigt, die bei anderen Kooperationen funktionieren, aber auch vor möglichen Fehlern warnt, die bei Kooperationen gemacht werden können.

Online-Redaktion: Wie viele Vereine bieten Schulrudern an?

Knauf: Rund 20 von insgesamt 42 Vereinen. Es gibt Vereine, die nicht nur wegen der Personalfrage dem Schulrudern reserviert gegenüberstehen. Manche haben auch Sorge um ihr teures Material, andere glauben, dass ihnen das Engagement nichts bringt, zumindest keine neuen Mitglieder.

Online-Redaktion: Was halten Sie diesen Bedenken entgegen?

Knauf: Die Erfahrung lehrt, dass Schülerinnen und Schüler sehr verantwortungsbewusst mit den Booten umgehen. Und ganz ehrlich: Wo ist der Unterschied, ob Jugendliche im Rahmen des Schulangebots im Boot sitzen oder sich direkt einem Verein anschließen? Was die Mitgliederzahlen angeht, gibt es bislang keine Erhebungen. Da kann ich nur von der Entwicklung an meiner Schule, dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach, sprechen. Hier melden sich jährlich circa 70 Schülerinnen und Schüler zum Rudern an. Rund zehn von ihnen schließen sich anschließend einem Verein an.

Online-Redaktion: Wo sehen Sie die größten Hürden für die Schulen, sich auf eine solche Zusammenarbeit einzulassen?

Knauf: Ich sehe mehrere Aspekte. Oft scheuen Schulen den mitunter weiten Weg zur Ruderstätte. Das muss tatsächlich gut organisiert werden. Und dann spielt die Uhrzeit häufig eine wichtige Rolle. Schulen sagen uns, dass Schülerinnen und Schüler schwer zu motivieren sind, noch einmal zum Training aufzubrechen, wenn sie erst einmal zuhause waren. Darum empfehlen wir, die Ruderkurse in Absprache mit der Schule dicht ans Schulende zu legen. Ich will nicht verschweigen, dass dem Rudern mitunter aus seiner Tradition heraus ein etwas elitärer Ruf anhaftet. Das könnte übrigens auch ein Grund dafür sein, dass sich fast ausschließlich Gymnasien diesem Sport widmen.

Schwer macht es uns zudem die Tatsache, dass Rudern in der Sportlehrerausbildung in Baden-Württemberg nicht mehr existiert. Die Erfahrungen zeigen, dass das Schulrudern dort am besten funktioniert, wo an den Schulen Lehrkräfte tätig sind, die mit dem Rudern zu tun haben und sich für das Schulrudern begeistern können. Diese Begeisterung zeit sich dann auch im Ruderangebot der Schule, in der Initiative gegenüber dem örtlichen Ruderverein und letztendlich in den Meldezahlen und Erfolgen beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“.

Online-Redaktion: Kann sich eine Familie, deren Kind in der Schule fürs Rudern Feuer gefangen hat, anschließend eine Mitgliedschaft im Verein leisten?

Knauf: Rudern ist tatsächlich teuer. In erster Linie aber, was die Anschaffung und die Instandhaltung sowie -setzung anbetrifft. Ein Achter kostet beispielsweise rund 40.000 Euro. Doch diese Kosten geben die meisten Vereine nur bedingt an ihre jugendlichen Mitglieder weiter. Deren Jahresbeitrag liegt zwischen 150 und 300 Euro. Das ist sicher mehr als in einem Fußballverein, aber auch weniger als in anderen Sportarten. Dafür aber erhalten die Kinder und Jugendliche eine aufwendige Grundausbildung. Wenn diese übrigens im Rahmen des Schulruderns stattfindet, haben manche Vereine Spezialtarife für die ersten Jahre der sich anschließenden Vereinszugehörigkeit entwickelt. Dort zahlen die Nachwuchsruderer etwa nur die Hälfte. Aber klar: Auch 75 oder 150 Euro pro Jahr müssen erst einmal bezahlt werden.

Online-Redaktion: Welche sozialen Effekte erzielt das Rudern?

Knauf: Unsere Sportart bietet eine wunderbare Mischung – einerseits eine große individuelle Entwicklung und Erfahrung und zugleich das Miteinander. Das fängt schon beim Boot tragen, Einsteigen und Ablegen an: Ohne den Anderen geht es nicht. In einem Boot läuft es am besten, wenn die Harmonie und Abstimmung passen. Ruderer merken und wissen, dass sie nur dann gut rudern, wenn man auf den Schwächeren Rücksicht nimmt, ihn unterstützt, ihm Tipps gibt und sich für ihn auch schon einmal besonders engagiert. Rücksicht und Geduld spielen eine große Rolle.

Aber natürlich gibt es im Leistungsbereich später auch so etwas wie Selektion, den Kampf um den Platz im erfolgreichen Boot. Neben den gruppendynamischen Prozessen lernen die Sportler auch, sich konsequent an Regeln zu halten oder im Boot Verantwortung zu übernehmen – etwa wenn sie mit ihrem Boot Schifffahrtswege nutzen oder als Steuermann dort für ihre Mannschaft zuständig sind.

Online-Redaktion: Sie erwähnten die Schule als Talentpool. Wurden bereits Talente entdeckt?

Knauf: Eine ganze Reihe sogar. Sowohl die Olympiasiegerin von Rio im Doppelvierer Carina Bär als auch der Olympiasieger im Achter, Christof Wilke, haben in der Schule mit dem Rudern begonnen. Lustige Randnotizen zu den beiden: Carina Bär wurde im Sportunterricht von ihrem Lehrer und späteren Heimtrainer Marco Haaf im Sportunterricht entdeckt und wenig später ins Lehrerzimmer einbestellt. Dort prophezeite dieser ihr, dass sie „in zehn Jahren Olympiasiegerin wird“. Genauso ist es gekommen. Und Christof Wilke hat seine Karriere beim Schulrudern an der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen am Bodensee begonnen, ist mittlerweile Lehrer und kehrt in nächster Zeit an den Bodensee zurück.

Online-Redaktion: Wenn Sie ein paar Jahre vorausschauen: Wo steht das Schulrudern in Baden-Württemberg 2025?

Knauf: Es wäre klasse, wenn sich bis dahin 30 Vereine dafür begeistern könnten, Kooperationen mit Schulen einzugehen.

Online-Redaktion: Vielen Dank für das Interview!

Quelle: https://www.ganztagsschulen.org/de/28459.php