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Schulregatta in Kassel

Ratsgymnasium Osnabrück erfolgreichste Schule

Bei unserer Schülerregatta in Kassel war mit 23 Siegen das Ratsgymnasium aus Osnabrück die erfolgreichste Schule, gefolgt vom heimischen Friedrichsgymnasium mit 17 Siegermannschaften und dem Carolinum aus Osnabrück mit 12 Erfolgen. Darüber hinaus gewann das Ratsgymnasium die Achterwettbewerbe in der ältesten Altersklasse sowohl bei den Schülern als auch bei den Schülerinnen. In den Mixed-Achtern der jüngsten Altersklasse konnten sich sowohl das Carolinum aus Osnabrück als auch das Friedrich Gymnasium aus Kassel in die Siegerlisten eintragen. Erfreulich: keine Schülerruderriege fuhr in diesem Jahr ohne Sieg nach Hause.

In diesem Jahr hatte die Regattaleitung unter Klaus Reitze und Holger Römer ein Mammutprogramm zu absolvieren. Insgesamt mussten 102 Läufe von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr über die Strecke gebracht werden. Eine Mammut-Aufgabe. Gott sei Dank spielte der Wettergott und die Disziplin der Ruderinnen und Ruderer mit und ließ kaum Verzögerungen aufkommen. Herzlichen Dank an die Kasseler Kollegen und die Schülerinnen und Schüler vom „FG“ sowie vom Wilhelmsgymnasium.

Es war interessant zu beobachten, dass die Schulen in Osnabrück und Hannover waren nahezu ausschließlich an Vierer- und Achter Rennen beteiligt waren, die Schulen aus Hessen, wenn man vom Friedrichsgymnasium aus Kassel absieht, primär in Kleinbooten. Deutliche Konzeptunterschiede!  So gewann das Ratsgymnasium  aus Osnabrück alle seine 23 Siege in Vierer- und Achter-Wettbewerben. Das ebenfalls mit 17 Siegen sehr erfolgreiche Friedrichsgymnasium aus Kassel hingegen primär in den Kleinboot-Wettbewerben. Allerdings auch das „FG“ gewann einen Mixed-Achter in der jüngsten Altersklasse. Die Schülerinnen und Schüler des Carolinums aus Osnabrück gewannen ebenfalls Achter-Wettbewerbe, einmal bei den Jüngsten und bei den Schülern der ältesten Altersklasse.

Abschließend sei bemerkt: Schade, dass aus unserem Hessischen Landesverband lediglich Schulen aus Kassel und eine Schule aus Frankfurt teilnahmen. Hier sollte sich eigentlich aus den Hochburgen wie Hanau, Frankfurt, Weilburg und Limburg mehr Schüler-Ruderriegen beteiligen.

Link: http://srvbhessen.de/

Text: Dr. Thomas Woznik
Fotos: Peter Tholl

Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 2023 in Berlin-Grünau

Vom 17. bis zum 21. September 2023 fand das Finale des Wettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Rudern in Berlin-Grünau statt. 626 Sportler traten in den acht Finalrennen von „JTFO“ und in den beiden des Schüler*innen-Achtercups an.

Erfolgreichstes Bundesland war Hessen (3 erste und 1 zweiter Platz), vor Sachsen-Anhalt (2/1/0) und Nordrhein-Westfalen (1/1/0). Die meisten Finalteilnahmen hatten Hamburg und Niedersachsen (jeweils 10) vor Hessen (9). Mit je zwei Siegen und jeweils einem zweiten Platz waren die Karl-Rehbein-Schule Hanau und die Sportschulen Halle die beiden erfolgreichsten Teams der Veranstaltung. Die meisten Medaillen (4 zweite Plätze) gewann die Humboldtschule Hannover.

Am Ende der Veranstaltung kam Wehmut auf. Wie wird es im nächsten Jahr aussehen, wenn es nur noch 4 statt 8 Finals geben wird? Wie werden sich die Meldezahlen beim Achtercup entwickeln, wenn durch die Mannschaftswettkämpfe die einzelnen Sportler in mehreren Rennen gefordert sind? Trainer Erhard Günther (Sportschulen Halle) sieht Probleme für kleine Schulen: „In Zukunft geht es mehr um Leistungssport, weniger um Schulsport.“ Wiederholt wurde die Forderung nach Deutschen Schülermeisterschaften im Rahmen des Bundesfinales geäußert.

Zurzeit sorgen sich die Veranstalter allerdings noch grundsätzlich um die Zukunft des Wettbewerbs. Im Etat für 2024 fehlen rund 500.000 Euro. Dabei schreibt der vor 54 Jahren ins Leben gerufene Wettbewerb eine Erfolgsgeschichte. Mit jährlich mehr als 800.000 teilnehmenden Schülern ist „JtfO“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Noch zeigen sich die Verantwortlichen optimistisch, dass eine gute Lösung gefunden wird. Lest dazu auch den Artikel des Deutschen Leichtathletik Verbandes…

Ergebnisse Bundesfinale JTFO Rudern 2023

Beitragsbild: Im  Schülerinnen-Achtercup siegte Hanau vor Hannover und Hamburg, links JtfO-Pate Max Munski sowie hockend vom Ruder-Club Deutschland Michael Buchheit und rechts Mattes Schönherr, Schlagmann des Deutschlandachters.

von: Peter Tholl

Landesentscheid JTFO Niedersachsen

Am 25./26. Juni 2023 fand der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern bei herrlichem Sommerwetter auf dem Maschsee in Hannover statt. Im Vergleich zum letzten Wettkampf vor der Pandemie stagnieren die Teilnehmerzahlen auf niedrigem Niveau.

Es hatten wie 2022 nur neun Schulen (2019: 17 Schulen) Aktive für 465 Roll- bzw. Steuersitze (2019: 690 Sitze, 2022: 506 Sitze) gemeldet. Das bedeutet bei den Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal einen Rückgang um 8%. Hier sind Kraftanstrengungen und Kreativität von allen Beteiligten erforderlich, um schnell die „Corona-Talsohle“ zu verlassen.

Zu den Finals am Montag erschien aus dem Kultusministerium Alexander Diefenbach. Er ist dort zuständig für die Wettbewerb „JtfO“. Er war beeindruckt von den gezeigten Leistungen der Schülerinnen und Schüler, von der entspannten Atmosphäre auf dem Regattaplatz und von der guten Organisation.

Erfolgreiste Schule war die Bismarckschule Hannover (5 erste, 4 zweite Plätze, 1 dritter Platz). Es folgen: die Humboldtschule Hannover (5/2/1), das Ratsgymnasium Osnabrück (4/5/5), die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (3/1/0), das Carolinum Osnabrück (2/5/5), die Schillerschule Hannover (1/2/0) und das Gymnasium Bersenbrück (0/0/2). Zum niedersächsischen Team beim Bundesfinale in Berlin gehören drei Boote von der Humboldtschule, zwei von der Schillerschule, der Achter vom Ratsgymnasium sowie jeweils ein Vierer vom Carolinum und von der Bismarckschule.

Bei der abschließenden Besprechung der beteiligten Protektoren kam Wehmut auf, da dies der letzte Landesentscheid war, bei dem es um acht „Berlin-Fahrkarten“ ging. Ab 2024 können sich nur noch vier Teams für das Bundesfinale qualifizieren. Die damit verbundenen Konsequenzen wurden schmerzlich registriert. Vorsitzender Peter Tholl plädierte für die Einführung von Deutsche Schülermeisterschaften. Sie können ein Ausweg aus der schwierigen Situation sein und das Schülerrudern in der Breite beleben.

 Beitragsbild: Der siegreiche Rats-Achter.

 von Peter Tholl

Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ und Hamburger Meisterschaft im Schulrudern 2023

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen versammelten sich dieses Jahr wieder die ruderbegeisterten Schüler*innen von 14 beteiligten Schulen mit ihren Obleuten an der Außenalster. Der Ruder-Club Favorite Hammonia (Fari) und der Hamburger und Germania Ruder Club (Club) stellten freundlicher Weise wieder Stege und Vereinsgelände zur Verfügung, so dass ein recht reibungsloser Ablauf trotz der Größe des diesjährigen Meldefeldes von 122 Booten und insgesamt 630 Rollsitzen gewährleistet werden konnte.

Auffrischender Seiten- bis Gegenwind erschwerte im Laufe der Regatta zunehmend die Rennbedingungen, die von Neulingen und Anfängern bis zu den Mannschaften in den Qualifikationsrennen für das Bundesfinale JTFO in Berlin zu meistern waren. Gestartet wurde, wie üblich, kurz vor dem Fähranleger „Alte Rabenstraße“ und die Ziellinie befand sich auf Höhe der Fari. Vor allem für die Anfänger war es bei dem Seitenwind im Startbereich eine Herausforderung, die Boote vor dem Start optimal auszurichten.

Bei den Jungs der Altersklasse 2009-2011 im gesteuerten Renndoppelvierer gab es sieben Meldungen, so dass zwei Vorläufe bestritten werden mussten. Im Finale setzten sich die Jungs der Sophie-Barat-Schule knapp vor der Heinrich-Hertz Schule durch und lösten somit die Fahrkarte für das vom 17. bis 21. September in der Hauptstadt ausgerichtete Bundesfinale. Bei den Mädchen der gleichen Boots- und Altersklasse gab es sogar 8 konkurrierende Boote. Im Finale dominierte hier die Mannschaft des Wilhelm-Gymnasiums das Rennen deutlich und sicherte sich so den Sieg und die Qualifikation.

Im Renndoppelvierer mit Steuermann der Jahrgänge 2006-2008 ruderten die Jungs vom Matthias-Claudius-Gymnasium  vor dem Wilhelm-Gymnasium über die Ziellinie und sicherten sich somit das Ticket nach Berlin. Die Boote der Konkurrenz von der Sophie-Barat-Schule und dem Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium hatten Pech – beide erlitten einen Skullbruch und konnten schlussendlich nur jeweils mit drei aktiven Ruderern die  Strecke bewältigen.

Im Gig-Doppelvierer setzte sich das Team vom Wilhelm-Gymnasium in einem Sechs-Boote-Feld knapp gegen den Vierer vom Matthias-Claudius Gymnasium durch und wird so Hamburg in Berlin vertreten. Leicht hatte es in diesem Jahr wieder der gleichaltrige Riemen-Gigvierer der Jungs vom Matthias-Claudius Gymnasium. Ohne Gegenmeldung haben sie sich die Berlin-Qualifikation gesichert.

Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse gewann das Boot der Wichern-Schule das Rennen im Renndoppelvierer. Die Crew vom Mathias-Claudius-Gymnasium setzte sich im Gig- Doppelvierer durch und so werden diese Boote  in Berlin an den Start zu gehen.

Im Achter gab es nur eine Meldung des Heilwig-Gymnasiums, so dass dieses Boot Hamburg in Berlin vertreten wird.  Die Achter- Mannschaft der Stadtteilschule Alter Teichweg  des Jahrgangs 2006  und älter konnte sich deutlich gegen das Boot des Eimsbüttler Modells durchsetzen, so dass sie beim Schüler-Achter-Cup der DRJ in Berlin, der im Rahmen des Bundesfinales ausgetragen wird, an den Start gehen werden.

Hier sind die Ergebnisse:
  Ergebnisse Landesentscheid 2023
  Programm Landesentscheid 2023

Link: Homepage des Hamburger Schüler-Ruderverbands

Fotos: Birgit Eckmann
Text: Katja Tommek

Schülerregatta in Kassel

Die Regattasaison der Schülerruderer wurde traditionell am Mittwoch nach Pfingsten bei herrlichem Wetter auf der Fulda eröffnet. Der Schülerruderverband Hessen hatte zu dem gut organisierten Wettkampf eingeladen. Ca. 350 Schülerinnen und Schüler von 14 Schulen aus Hessen und Niedersachsen starteten im Einer, Zweier, Vierer und Achter in 79 Rennen mit 98 Läufen.

Drei Schulen aus Hannover waren bereits vor Pfingsten mit den Schülern und den Booten nach Kassel gereist. Sie zelteten vor verschiedenen Bootshäusern und nutzten die Tage als Trainingslager mit der Regatta als krönendem Abschluss.

Erfolgreichste Schule war das Ratsgymnasium Osnabrück mit 25 Siegen. Es folgten: Friedrichsgymnasium Kassel (16), Bismarckschule Hannover (16), Gymnasium Carolinum Osnabrück (11), Schillerschule Hannover (8), Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (6), Humboldtschule Hannover (4), RV Cassel (3), Angelaschule Osnabrück (2) und Osnabrücker RV (1).

Zur Homepage des Schülerruderverband Hessen…

Beitragsbild: Im Schülerinnen-Achter liegt das Ratsgymnasium vor dem Carolinum

von Peter Tholl

67. Verbandsregatta des Hamburger Schüler-Ruderverbands

23.05.2023 Bei der diesjährigen Verbandsregatta des Hamburger Schüler-Ruderverbands auf der Außenalster waren für alle Beteiligten anspruchsvolle Bedingungen, mit zunehmendem Wind, die die meisten Ruder*innen souverän gemeistert haben. Dies ist sicher der guten Vorbereitung durch die Ruderlehrer*innen geschuldet.

Das Regattateam hatte zunächst mit einem Haufen Meldungen, die verloren gegangen sind, und Mannschaften aus Preetz, die verspätet anreisten, die Aufgabe, kurzfristig die Rennen und den Zeitplan entsprechend anzupassen. Auch die erstaunlich schnell geleerten Akkus der neuen E-Katamarane waren eine Herausforderung, die es zu meistern galt. Trotz allem gab es viele interessante und spannende Rennen über 500m und 1000m und etliche glücklich Medaillengewinner*innen.

as Rennen der Schüler-Doppelvierer, Jg. 2009-11, war mit 5 Booten der am besten besetzte Lauf, hier siegte die Sophie-Barat-Schule in der Zeit von 4:10,4 und setzte damit ein Ausrufezeichen für die anstehende Qualifikation für JtfO. Ebenso machte der GRVH im Rennen der Schüler-Doppelvierer, Jg. 2006-08, Lgr. I auf sich aufmerksam, die Mannschaft erreichte mit einer Zeit von 3:20,8 die schnellste 1000m-Zeit der Regatta.

Bei den Schülerinnen-Doppelvierer, Jg. 2006-08, Lgr. I über 1000m war das Team vom Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Preetz am schnellsten, sie legten die Strecke in 3:52,8 zurück. Erfreulich war, dass in verschiedenen Rennen insgesamt 10 Mixed- Mannschaften im Doppelvierer und zwei Mixed- Mannschaften im Schulachter am Start waren, was zeigt, wie gut die Sportart Rudern dazu geeignet ist, dass Mädchen und Jungen zusammen trainieren und auch Rennen absolvieren.

Krönender Abschluss dieses bunten Regattatages war das Achterrennen, in dem erwartungsgemäß die ältere Mannschaft der StS Alter Teichweg mit einigen Bootslängen Vorsprung ins Ziel kam.

Zur Homepage des Hamburger Schüler-Ruderverbands…

Text: Silke Franck
Fotos: Birgit Eckmann

2. Osnabrücker Stadtmeisterschaft im Rudern

Am 28. April 2023 fand auf dem Stichkanal die 2. Osnabrücker Stadtmeisterschaft im Rudern für die 11- bis 17jährigen Schüler*innen statt. An der Veranstaltung nahmen fast 250 Ruderer*innen der Angelaschule, vom Carolinum und vom Ratsgymnasium teil. Am Vormittag wurde über die Landstrecke (2000m bzw. 3000m) und am Nachmittag über die Kurzstrecke (350m) gerudert. Der Pokal für die meisten Siege ging an das Ratsgymnasium knapp vor dem Carolinum.  

Protektor Jan Jedamski (Carolinum) bemerkt dazu: „Wir Osnabrücker Protektoren spüren im Alltag noch immer die pandemiebedingten Auswirkungen auf den Rudersport. Nichtsdestotrotz bemerken wir aber auch einen deutlichen und positiven Trend, der sich durch die Regatten und die Stadtmeisterschaft entwickelt: die Schüler*innen sind motivierter und streben wieder mehr und mehr nach sportlichen Herausforderungen.“

Beitragsbild: Gedränge bei der Rückkehr in den Bootshafen

von Peter Tholl

Einladung zur 104. Dr.-Asmus-Regatta des VKSR in Kiel

Die Schüler-Regatta des VKSR auf der Kieler Förde

Eine Schüler-Regatta mit langer Tradition ist die  Dr. Asmus Schülerruderregatta auf der Kieler Förde. Ausgerichtet wird sie vom Verband Kieler Schüler-Rudervereine (VKSR).Am  Sonnabend, 07. Oktober 2023 gehen die Rennen ganz überwiegend über die 500m Strecke. In diesem Jahr mit mehr Rennen für Schülerinnen. Dazu schreibt Organisatorin Maja Darmstadt in der Einladung: „Da der berechtigte Wunsch an mich herangetragen wurde, den Juniorinnen doch bitte die gleichen Rennen anzubieten wie den Junioren, habe ich die Ausschreibung dahingehend überarbeitet, was zu einigen zusätzlichen Rennen führt.“ Wir hoffen endlich wieder auf rege Beteiligung!
Meldeschluss: Dienstag, 23. September 2023, 18:00 Uhr
Ausschreibung und Meldeformular: www.ruderlobby.de/

Bundesfinale JTFO und Schüler*innen-Achter-Cups 2022

Vom 13. bis zum 17. September 2022 fand das 100. Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin statt. Bei den Ruderwettkämpfen in Grünau war die Teilnehmerzahl mit 631 etwas niedriger als vor der Pandemie, aber die Verantwortlichen sind optimistisch, dass das Vorcoronaniveau bald wieder erreicht wird. Integriert in die Wettkämpfe waren die beiden Rennen um den Schüler*innen-Achtercup. Insgesamt waren 21 Achter gemeldet, davon sieben Schülerinnen-Achter.

Am Donnerstag begannen die sportlichen Wettkämpfe mit Vor- und Hoffnungsläufen. Am Freitagmorgen fanden zunächst noch einige notwendige Halbfinalrennen statt. Danach folgten dann die Entscheide in den insgesamt zehn Bootsgattungen mit jeweils A- und B-Finals. Die Siegerehrungen nahm Achim Eckmann, Leiter des Referates Schul- und Schülerrudern der DRJ, vor. Unterstützung bekam er bei einzelnen Auszeichnungen vom Hamburger Delegationsleiter Fridolin Kuke und von Michael Weissenberger vom Ruderclub Deutschland.

Erfolgreichstes Bundesland war Nordrhein-Westfalen mit drei ersten und einem dritten Platz. Es folgten Hamburg (2/2/0), Brandenburg (2/0/1), Hessen (1/1/0), Mecklenburg-Vorpommern (1/1/0) und Sachsen (1/0/1). Das Bundesland Niedersachsen (0/2/6) hatte die meisten Podestplätze. Erfolgreichste Schule war die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ mit zwei ersten und einem dritten Platz sowie drei weiteren Finalplatzierungen. Das Besselgymnasium Minden war mit fünf Teams in Berlin und schaffte zwei Bundessiege.

Beitragsbild: WKII-Jungen-8+: Platz 1:  Besselgymnasium Minden, Platz 2:  Flatow-Oberschule Berlin und Platz 3: Ratsgymnasium Osnabrück.

von: Peter Tholl

 

Landesentscheid JTFO und Hamburger Meisterschaft

Bei strahlendem Sonnenschein und anspruchsvollem Gegen- bis Seitenwind fand zwei Tage vor dem Start der Sommerferien in Hamburg der Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Außenalster statt. Gestartet wurde, wie üblich, kurz vor dem Fähranleger „Alte Rabenstraße“ und die Ziellinie befand sich auf Höhe des Ruder Clubs Favorite Hammonia, welcher sein Vereinsgelände freundlicherweise wieder zur Verfügung stellte.

Neben den Qualifikationsrennen für das Bundesfinale fanden auch zahlreiche Anfängerrennen statt. Vor allem für die Anfänger war es bei dem Seitenwind im Startbereich eine Herausforderung, die Boote vor dem Start optimal auszurichten.

Bei den Jungs der Altersklasse 2008-2010 setzten sich im gesteuerten Renndoppelvierer die Jungs der Sophie-Barat-Schule knapp vor dem Wilhelm-Gymnasium durch und lösten somit die Fahrkarte für das vom 13.-17. September in der Hauptstadt ausgerichtete Bundesfinale. Bei den Mädchen der gleichen Boots- und Altersklasse dominierte die Mannschaft der Wichernschule das Rennen deutlich und sicherte sich so den Sieg und die Qualifikation deutlich vor den Booten der Konkurrenz.

Im Renndoppelvierer mit Steuermann der Jahrgänge 2005-2007 ruderten die Jungs von der Stadtteilschule Alter Teichweg knapp vor dem Wilhelm-Gymnasium über die Ziellinie und sicherten sich somit das Ticket nach Berlin. Im Gig-Doppelvierer setzte sich das Team vom Wilhelm-Gymnasium überraschend souverän gegen zwei Vierer vom Matthias-Claudius Gymnasium durch und wird Hamburg in Berlin vertreten.

Leicht hatte es in diesem Jahr der gleichaltrige Riemen-Gigvierer der Jungs vom Matthias-Claudius Gymnasium. Da kein Boot gegen sie gemeldet hat, haben sie sich Berlin-Qualifikation diesmal ohne Gegenwähr holen können. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse gewann die Crew vom Wilhelm-Gymnasium beide Doppelvierer. Da sie sich im Rennvierer viel wohler fühlten, entschied sich die Mädchen, in Berlin im Doppelvierer an den Start zu gehen. Der Gig-Doppelvierer wird dementsprechend von der zweitplatzierten Mannschaft des MCGs gefahren.

Im Achter gewann die Stadtteilschule Alter Teichweg knapp vor dem Boot des Heilwig-Gymnasiums. Da sie den Fokus aber auf den Doppelvierer und den Achter des Schülerpokals legen wollen, verzichtet die Mannschaft auf einen Start in Berlin, so dass der Achter des Heilwig-Gymnasiums Hamburgs vertreten wird. Ihre herausrande Leistung zeigte die Mannschaft der Stadtteilschule Alter Teichweg im Achter des älteren Jahrgangs 2005 und älter. Mit genau einer Minute Vorsprung kamen sie ins Ziel und gaben so einen Vorgeschmack darauf, dass beim Schüler-Achter-Cup der DRJ in Berlin, der im Rahmen des Bundesfinales ausgetragen wird, mit ihnen zu rechnen sein wird.

von: Hege Heyken