Am 28. April 2023 fand auf dem Stichkanal die 2. Osnabrücker Stadtmeisterschaft im Rudern für die 11- bis 17jährigen Schüler*innen statt. An der Veranstaltung nahmen fast 250 Ruderer*innen der Angelaschule, vom Carolinum und vom Ratsgymnasium teil. Am Vormittag wurde über die Landstrecke (2000m bzw. 3000m) und am Nachmittag über die Kurzstrecke (350m) gerudert. Der Pokal für die meisten Siege ging an das Ratsgymnasium knapp vor dem Carolinum.
Protektor Jan Jedamski (Carolinum) bemerkt dazu: „Wir Osnabrücker Protektoren spüren im Alltag noch immer die pandemiebedingten Auswirkungen auf den Rudersport. Nichtsdestotrotz bemerken wir aber auch einen deutlichen und positiven Trend, der sich durch die Regatten und die Stadtmeisterschaft entwickelt: die Schüler*innen sind motivierter und streben wieder mehr und mehr nach sportlichen Herausforderungen.“
Beitragsbild: Gedränge bei der Rückkehr in den Bootshafen
Eine Schüler-Regatta mit langer Tradition ist die Dr. Asmus Schülerruderregatta auf der Kieler Förde. Ausgerichtet wird sie vom Verband Kieler Schüler-Rudervereine (VKSR).Am Sonnabend, 07. Oktober 2023 gehen die Rennen ganz überwiegend über die 500m Strecke. In diesem Jahr mit mehr Rennen für Schülerinnen. Dazu schreibt Organisatorin Maja Darmstadt in der Einladung: „Da der berechtigte Wunsch an mich herangetragen wurde, den Juniorinnen doch bitte die gleichen Rennen anzubieten wie den Junioren, habe ich die Ausschreibung dahingehend überarbeitet, was zu einigen zusätzlichen Rennen führt.“ Wir hoffen endlich wieder auf rege Beteiligung! Meldeschluss: Dienstag, 23. September 2023, 18:00 Uhr Ausschreibung und Meldeformular:www.ruderlobby.de/
Vom 13. bis zum 17. September 2022 fand das 100. Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin statt. Bei den Ruderwettkämpfen in Grünau war die Teilnehmerzahl mit 631 etwas niedriger als vor der Pandemie, aber die Verantwortlichen sind optimistisch, dass das Vorcoronaniveau bald wieder erreicht wird. Integriert in die Wettkämpfe waren die beiden Rennen um den Schüler*innen-Achtercup. Insgesamt waren 21 Achter gemeldet, davon sieben Schülerinnen-Achter.
Am Donnerstag begannen die sportlichen Wettkämpfe mit Vor- und Hoffnungsläufen. Am Freitagmorgen fanden zunächst noch einige notwendige Halbfinalrennen statt. Danach folgten dann die Entscheide in den insgesamt zehn Bootsgattungen mit jeweils A- und B-Finals. Die Siegerehrungen nahm Achim Eckmann, Leiter des Referates Schul- und Schülerrudern der DRJ, vor. Unterstützung bekam er bei einzelnen Auszeichnungen vom Hamburger Delegationsleiter Fridolin Kuke und von Michael Weissenberger vom Ruderclub Deutschland.
Zieleinlauf im WKII-Jungen-Gig-4x+: Platz 1: Wilhelm-Gymnasium Hamburg, Platz 2: Humboldtschule Hannover und Platz: Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau
WKII-Jungen-Gig-4+: Platz 1: Karl-Rehbein-Schule Hanau, Platz 2: Domschule Schleswig und Platz 3: Carolinum Osnabrück
Schülerinnen-Achter-Cup: Platz 1: Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“, Platz 2: Humboldtschule Hannover und Platz 3: Ratsgymnasium Osnabrück
Erfolgreichstes Bundesland war Nordrhein-Westfalen mit drei ersten und einem dritten Platz. Es folgten Hamburg (2/2/0), Brandenburg (2/0/1), Hessen (1/1/0), Mecklenburg-Vorpommern (1/1/0) und Sachsen (1/0/1). Das Bundesland Niedersachsen (0/2/6) hatte die meisten Podestplätze. Erfolgreichste Schule war die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ mit zwei ersten und einem dritten Platz sowie drei weiteren Finalplatzierungen. Das Besselgymnasium Minden war mit fünf Teams in Berlin und schaffte zwei Bundessiege.
Beitragsbild: WKII-Jungen-8+: Platz 1: Besselgymnasium Minden, Platz 2: Flatow-Oberschule Berlin und Platz 3: Ratsgymnasium Osnabrück.
Bei strahlendem Sonnenschein und anspruchsvollem Gegen- bis Seitenwind fand zwei Tage vor dem Start der Sommerferien in Hamburg der Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Außenalster statt. Gestartet wurde, wie üblich, kurz vor dem Fähranleger „Alte Rabenstraße“ und die Ziellinie befand sich auf Höhe des Ruder Clubs Favorite Hammonia, welcher sein Vereinsgelände freundlicherweise wieder zur Verfügung stellte.
Neben den Qualifikationsrennen für das Bundesfinale fanden auch zahlreiche Anfängerrennen statt. Vor allem für die Anfänger war es bei dem Seitenwind im Startbereich eine Herausforderung, die Boote vor dem Start optimal auszurichten.
Bei den Jungs der Altersklasse 2008-2010 setzten sich im gesteuerten Renndoppelvierer die Jungs der Sophie-Barat-Schule knapp vor dem Wilhelm-Gymnasium durch und lösten somit die Fahrkarte für das vom 13.-17. September in der Hauptstadt ausgerichtete Bundesfinale. Bei den Mädchen der gleichen Boots- und Altersklasse dominierte die Mannschaft der Wichernschule das Rennen deutlich und sicherte sich so den Sieg und die Qualifikation deutlich vor den Booten der Konkurrenz.
Im Renndoppelvierer mit Steuermann der Jahrgänge 2005-2007 ruderten die Jungs von der Stadtteilschule Alter Teichweg knapp vor dem Wilhelm-Gymnasium über die Ziellinie und sicherten sich somit das Ticket nach Berlin. Im Gig-Doppelvierer setzte sich das Team vom Wilhelm-Gymnasium überraschend souverän gegen zwei Vierer vom Matthias-Claudius Gymnasium durch und wird Hamburg in Berlin vertreten.
Leicht hatte es in diesem Jahr der gleichaltrige Riemen-Gigvierer der Jungs vom Matthias-Claudius Gymnasium. Da kein Boot gegen sie gemeldet hat, haben sie sich Berlin-Qualifikation diesmal ohne Gegenwähr holen können. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse gewann die Crew vom Wilhelm-Gymnasium beide Doppelvierer. Da sie sich im Rennvierer viel wohler fühlten, entschied sich die Mädchen, in Berlin im Doppelvierer an den Start zu gehen. Der Gig-Doppelvierer wird dementsprechend von der zweitplatzierten Mannschaft des MCGs gefahren.
Im Achter gewann die Stadtteilschule Alter Teichweg knapp vor dem Boot des Heilwig-Gymnasiums. Da sie den Fokus aber auf den Doppelvierer und den Achter des Schülerpokals legen wollen, verzichtet die Mannschaft auf einen Start in Berlin, so dass der Achter des Heilwig-Gymnasiums Hamburgs vertreten wird. Ihre herausrande Leistung zeigte die Mannschaft der Stadtteilschule Alter Teichweg im Achter des älteren Jahrgangs 2005 und älter. Mit genau einer Minute Vorsprung kamen sie ins Ziel und gaben so einen Vorgeschmack darauf, dass beim Schüler-Achter-Cup der DRJ in Berlin, der im Rahmen des Bundesfinales ausgetragen wird, mit ihnen zu rechnen sein wird.
Am 3./4. Juli 2022 fand bei herrlichem Sommerwetter der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern auf dem Maschsee in Hannover statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen.
Nach den Corona bedingten Ausfällen in den beiden vergangenen Jahren waren alle froh, wieder rudern zu können. Im Vergleich zum letzten Wettkampf vor der Pandemie sind die Teilnehmerzahlen deutlich zurückgegangen. Es hatten nur neun Schulen (2019: 17 Schulen) Aktive für 506 Roll- bzw. Steuersitze (2019: 690 Sitze) gemeldet. Die meisten Meldungen gab es im Gig-Doppelvierer der WKIII-Jungen mit 22 Booten gefolgt vom Gig-Doppelvierer der WKIII-Mädchen (18 Boote). Durch die Einteilung nach Jahrgängen entstanden hier übersichtliche Felder, wodurch lediglich Vorrennen erforderlich waren.
Doppelsieg für den WKII-Mädchenvierer der Humboldtschule
Der Start zum Rennen der WKII-Mädchen ist erfolgt
Protektor Gunther Sack (Humboldtschule) im Gespräch mit einigen seiner ukrainischen Schüler
Sehr erfreulich war die Teilnahme von Ruderern aus der Ukraine, die die Humboldtschule besuchen. Sie haben in Hannover gute Trainingsmöglichkeiten und der Rudersport begünstigt die Integration. Sie zeigten auf dem Wasser ihr sportliches Können und einige haben sich für das Bundesfinale qualifiziert.
Zu den Finalläufen erschien Katutu Schlote, schulfachliche Dezernentin am Landesamt für Schule und Bildung. Sie zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie von der Begeisterung der zahlreichen Fans bei den Rennen und den Siegerehrungen. Sie zollte dem Team um die Regattaleiter Bernhard Kreipe und Philipp Kürschner großen Respekt für die glänzend organisierte Veranstaltung und dankte allen Verantwortlichen für den großen Einsatz.
Erfolgreiste Schule war die Humboldtschule Hannover (7 erste, 3 zweite Plätze, 1 dritter Platz). Es folgen: das Ratsgymnasium Osnabrück (6/3/4), die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (3/0/0), das Carolinum Osnabrück (1/7/4), das Gymnasium Bersenbrück (1/1/1), die Bismarckschule Hannover (0/3/3) und die Schillerschule Hannover (0/1/1). Zum niedersächsischen Team beim Bundesfinale in Berlin gehören sechs Boote von der Humboldtschule, der Achter vom Ratsgymnasium sowie der Gig-Vierer vom Carolinum.
Beitragsbild: Zahlreiche Schlachtenbummler feuern die Teams an.
Am Mittwoch, dem 8. Juni 2022, fand die 51. Kasseler Schülerregatta auf der Fulda statt. 13 Schulen aus Hessen und Niedersachsen hatte ihre Sportler*innen für diesen Wettkampf gemeldet. Die Bismarckschule und die Schillerschule jeweils aus Hannover hatten an den Vortagen bereits auf der Fulda ein Trainingslager durchgeführt.
Mädchenvierer vom Philippinum
Die siegreichen Kursruderinnen der Jakob-Grimm-Schule
Der Ratsachter
Mixed-Gig-Doppelachter vom Carolinum
Die erfolgreichste Schule war die Humboldtschule Hannover (17 Siege), vor dem Ratsgymnasium Osnabrück (14) und dem Friedrichsgymnasium Kassel (12). Weitere Siege: Bismarckschule Hannover (8), Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (8), Gymnasium Carolinum Osnabrück (7), Gymnasium Philippinum Weilburg (6), Schillerschule Hannover (6), Angelaschule Osnabrück (2) und Jakob-Grimm-Schule Kassel (1).
Viele Hamburger Schüler*innen und ihre Lehrkräfte haben lange darauf gewartet und waren wirklich froh: Die Hamburger Schulbehörde hat im April entschieden entschieden, dass schulsportliche Wettkämpfe, die im Freien ausgetragen werden, wieder ausgetragen werden dürfen. Nach zweijahriger Wettkampfpause war die Langstreckenregatta am 26. April 2022 auf der Alster am Schulbootshaus Kugelfang der Auftakt in die Regattasaison 2022. Insgesamt 215 Schüler*innen waren gemeldet. Es ging über die Strecken von 2500m und 5000m. Bei anhaltendem Sonnenschein war die Stimmung an Land ausgesprochen gut. Auf dem Wasser wurde hart an guten Ergebnissen gearbeitet.
Am Mittwoch, dem 8. Juni 2022, findet die traditionelle Regatta des Schülerruderverbandes Hessen auf der Fulda in Kassel statt. Dazu sind natürlich auch die Ruderer aus allen anderen Bundesländern eingeladen. Der erste Start erfolgt um 9.00 Uhr.
Wegen der Corona-Pandemie mussten die Rennen für Schülerinnen und Schüler im Rahmen der World Rowing Indoor Championships in Hamburg (25.2.2022) leider abgesagt werden. Das Ratsgymnasium Osnabrück und der Osnabrücker Ruder-Verein sind dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen und veranstalten am Sonntag, dem 6.3.2022, den Deutschen Schüler-Ergometer-Cup (DSE-Cup).
Die Rennen werden über „Homerace“ der niederländischen Firma Time-team gefahren. Das bedeutet, die Rennen finden gleichzeitig vor Ort statt, online werden die Sportler*innen zusammengeschaltet. Die Veranstalter freuen sich über viele Teilnehmer*innen.
Als Saisonhöhepunkt der Schülerruderer fand am 25./26.9.2021 auf der Fulda in Kassel der Deutsche Schüler-Rudercup statt. Der Bund Deutscher Schülerruderer hatte diese Veranstaltung organisiert, um den Schülern zum Saisonabschluss einen Leistungsvergleich auf nationaler Ebene zu bieten. Ausgerichtet wurde die Regatta vom Schulruderzentrum Kassel mit Klaus Reitze und Holger Römer sowie vom Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen. 14 Schulen aus den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hatten 71 Vierer und sechs Achter gemeldet.
Vor dem Hintergrund der Kohortenregelung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fanden am Samstag die Rennen für die Sportler der Jahrgänge 2007 und jünger und am Sonntag die für Jahrgänge 2006 und älter statt. Dadurch waren keine Übernachtungen erforderlich und die tägliche Personenzahl auf dem Sattelplatz halbierte sich. Außerdem sorgten die Organisatoren durch ein intelligentes Hygienekonzept für einen reibungslosen Ablauf.
Die größten Meldefelder gab es bei den 12-jährigen im Gig-Doppelvierer. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gab es jeweils neun Meldungen. Bei den Mädchen siegte die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg und bei den Jungen das Gymnasium Carolinum Osnabrück.
Das abschließende Achterrennen war wieder der Höhepunkt der Regatta. Nach wechselnden Führungen gewann schließlich das Besselgymnasium Minden mit einem Vorsprung von lediglich vier Zehntelsekunden („Bugballlänge“) vor dem Carolinum Osnabrück. Danach folgten die Humboldtschule Hannover und das Ratsgymnasium Osnabrück.
WKIII-Mädchen- Doppelvierer vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz
Jungen-Gig-Doppelvierer (Jg. 2007 u.j.) vom Herder-Gymnasium Minden
Erfolgreichste Schule war das Besselgymnasium Minden mit fünf ersten und drei zweiten Plätzen. Es folgten: Humboldtschule Hannover (2/1/1), Herder-Gymnasium Minden (2/1/0), Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz (2/0/0), Ratsgymnasium Osnabrück (1/5/0), Gymnasium Carolinum Osnabrück (1/2/3), Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (1/0/0), Bismarckschule Hannover (0/1/1), Ratsgymnasium Minden (0/1/0), Friedrichsgymnasium Kassel (0/0/2), Karl-Rehbein-Schule Hanau (0/0/2), Herder-Schule Rendsburg (0/0/2), Landschulheim Steinmühle Marburg (0/0/1) und Albert-Schweitzer-Schule Kassel (0/0/1).
Beitragsbild: Der siegreiche Achter vom Besselgymnasium Minden