Archiv der Kategorie: Regatta

Berichte von JtfO und anderen Regatten

270 Schüler*innen am Start der 52. Langstreckenregatta in Hamburg

Die Langstreckenregatta auf der Alster vor dem Schulbootshaus „Kugelfang“ ist der Start in die Schulrudersaison 2026. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 270 Schülerinnen in 54 Booten an den Start über die 2500m oder 5000m lange Strecke mit Wendepunkt. Start und Ziel waren das Schulbootshaus Kugelfang am Alsterkanal. 

Auf dem Programm standen zwei Distanzen: 5.000 Meter für Schülerinnen der Jahrgänge 2009 und älter sowie 2.250 Meter für Neulinge, Anfängerinnen und jüngere Jahrgänge ab 2010. Insgesamt entschieden sich 42 Boote für die kürzere Strecke, 11 Teams wagten sich auf die volle Langdistanz. Neben dem ohnehin anspruchsvollen Gleichklang im Mannschaftsboot stellte vor allem das Wenden an den Bojen viele Crews vor zusätzliche Herausforderungen.

Gerade die weniger erfahrenen Teams verloren hier wertvolle Zeit. Dennoch ließen sich die Mannschaften weder von querenden Wassersportlern noch von vorbeiziehenden Alsterdampfern aus dem Rhythmus bringen. Die Rennen verliefen durchweg fair und ohne Zwischenfälle. Am Ende wurden Einsatz und Teamgeist belohnt: Zahlreiche glückliche Jugendliche nahmen ihre Medaillen entgegen und feierten ihre Leistungen. Die schnellste Zeit über 2.250 Meter erzielte die Jungen- Mannschaft der Sophie-Barat-Schule in 10:24 Minuten. Über die 5.000 Meter setzte sich das Jungen-Team der Heinrich-Hertz- Schule mit schnellen 19:22 Minuten durch.

Der Regattatag endete mit der feierlichen Taufe zweier neuer Gig-Doppelvierer Nach dem letzten tauften Schüler*innen vom Gymnasium im Eilbektal und vom Gymnasium-Kaiser-Friedrich-Ufer auf die Namen Rodenbek und Ammersbek. Beide Boote waren auch schon auf der Regatta im Einsatz und die Mannschaften ruderten sie bereits zu den ersten Siegen. So soll es weitergehen.

Die Vorfreude richtet sich bereits auf die nächste Schuljugend-Regatta am 21. Mai, wenn auf der Außenalster über 500 und 1.000 Meter erneut um Bestzeiten gerudert wird.

Link: https://schulrudern.hamburg.de/

Fotos: Birgit Eckmann
Text: Silke Franck

 

Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026

Der „Deutsche Schüler-Ruder- und Achtercup 2026“ findet vom 16. bis zum 18. September 2026 zeitgleich mit dem Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Regattastrecke der Olympischen Spiele 1936 in Berlin-Grünau statt. Der Rudercup richtet sich an alle Schülerruderer, die sich nicht für das Bundesfinale von „Jugend trainiert“ qualifiziert haben. Ausgenommen davon sind Starts beim Achtercup. Hier sind auch „Jugend trainiert“-Teilnehmer startberechtigt.

In den Altersklassen U15 und U19 werden für Schülerinnen und Schüler Rennen im Gig- und im Renn-Doppelvierer sowie im Achter angeboten. Die Vorrennen sind am Donnerstag und die Kleinen sowie Großen Finals am Freitag. Außerdem gibt es am Mittwochnachmittag ein kostenloses Kulturprogramm.

Die An- und Abreise, die Unterkünfte und die Verpflegung sind selbstständig zu organisieren. Bei der Beschaffung von Unterkünften sowie von Gig-Doppelvierern sind die Organisatoren behilflich. Für die entstandenen Kosten gibt es für die Teilnehmer und die Betreuer Zuschüsse. Die Ausschreibung, das Kulturprogramm sowie die Anmeldevordrucke können hier heruntergeladen werden.

Wir suchen noch Schiedsrichter und Regattahelfer. Bitte meldet euch über das Portal des DRV an oder schreibt eine Mail an Achim Eckmann oder an Peter Tholl.

Meldeschluss: Mittwoch, 31.07.2026, 18 Uhr per E-Mail auf dem ausgefüllten Meldebogen. 

 Ausschreibung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Meldebogen Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026 
  Schulbescheinigung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Kulturprogramm Schüler-Ruder-Cup 2026
  Kulturprogramm Anmeldung 2026

Beitragsbild: Siegerehrung beim Schülerinnen-Achtercup 2025: es gewann die Sportschule Potsdam, vor der Humboldtschule Hannover und dem Sportgymnasium Schwerin

 

„Schul-Finals“ 2026 in Hannover

In diesem Jahr finden im Sommer die „Finals“ in Hannover statt. Erstmals wird es dabei „Schul-Finals“ im Rudern geben. Sie finden als Auftakt am Sonntag, dem 21. Juni 2026, auf dem Maschsee statt. Der Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen richtet die Rennen im Rahmen seiner Verbandsregatta aus. 

Die „Schul-Finals“ richten sich bundesweit an Schulmannschaften der Kinderjahrgänge U15 und U13. Die Rennen werden jeweils für Mädchen und für Jugen im Gig-Doppelvierer mit Steuerperson über 500 Meter ausgetragen. Vorläufe finden am Vormittag, Große und Kleine Finals am Nachmittag statt. 

Meldeschluss: 10. Juni 2026 um 18.00 Uhr über das Meldeportal des SRVN: https://regatta.srvn.de

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen.

  SRVN Regatta und Schul-Finals 2026

Link: https://srvn.de/regatten/

Foto: Der Maschsee in Hannover

Zeitschrift Rudersport 12/2025: Bundesfinale JTFO Rudern 2025

In der Dezember-Ausgabe des Verbandsmagazins Rudersport erscheint der lesenswerte Beitrag von unserem Vorsitzenden Peter Tholl über das Herbstfinale Jugend trainiert für Olympia und Paralympics im Rudern in Berlin-Grünau. Mit der Überschrift „Sportschulen dominieren bei Jugend trainiert für Olympia“ weist er auf die augenfällige Entwicklung hin, die sich seit der Veränderung des Wettkampfprogramms seit 2024 ergeben hat. 

Insbesondere beschreibt er auch die positive Wirkung, die die Integration des Deutschen-Schüler*innen-Rudercups auf die Gesamtveranstaltung hat: „Nach der Reduzierung auf vier Entscheide war die Teilnehmerzahl im vergangenen Jahr – inklusive des gleichzeitig durchgeführten Achtercups – auf 458 Sportler gesunken. Der nun integrierte DSRC sorgte für eine Belebung und für die Vermeidung von Pausen zwischen den einzelnen Rennen. Insgesamt nahmen jetzt 618 Schüler von 41 Schulen an den Rennen teil.“

Link: Rudersport-Magazin
Link: Homepage JTFO „Rudern“

Mehr zum Bundesfinale „Jugend trainiert“ und zum Schüler*innen-Ruder-Cup 2025 findet ihr auf unserer Homepage: deutscher-schuelerinnen-rudercup

Beitragsbild und Artikelbilder aus: Rudersport 12/2025, Seiten 42 – 45

von Achim Eckmann

Schüler*innen Rudercup in Berlin: Kulturprogramm

Für die Teilnehmer am Achter- und am Schüler-Rudercup wurde am Dienstagnachmittag ein Kulturprogramm angeboten. Organisiert hatte es Michael Buchheit, stellvertretender Vorsitzender der Ruder-Club Deutschland Stiftung Rudern. Die Kosten übernahm dankenswerterweise die Stiftung. In Kleingruppen wurden das Deutsche Technikmuseum, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Anne-Frank-Zentrum besucht.

Außerdem hatte der Bund Deutscher Schülerruderer von fünf Unternehmen Spendengelder eingeworben, um die Sportler bei den entstandenen Reise- Übernachtungs- und Verpflegungskosten zu unterstützen. Beide Aktionen rundeten die gelungenen Tage in Berlin positiv ab.

Alle lauschen interessiert den Ausführungen zur Entwicklung der Industrialisierung
Alle lauschen interessiert den Ausführungen zur Entwicklung der Industrialisierung

Beitragsbild: Der erste Computer Z3 (1941) von Konrad Zuse wird bestaunt.

 Text und Fotos: Peter Tholl

Bundesfinale: Deutscher Schüler-Rudercup 2025

Nach den Kürzungen beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ fand in diesem Jahr erstmals der Deutsche Schüler-Rudercup (DSRC) im Rahmen des Bundesfinales von JTFO statt. Die Deutsche Ruderjugend und der Bund Deutscher Schülerruderer hatten gemeinsam über 500 Meter acht Rennen im Renn- und im Gig-4x+ für Mädchen und Jungen in zwei Altersklassen ausgeschrieben. Dafür hatten 55 Teams gemeldet. Die Bismarckschule Hannover war mit zwei ersten, zwei zweiten und fünf dritten Plätzen die erfolgreichste Schule.

Re 1: Mädchen U15 Gig-4x+
  1. Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau
  2. Bismarckschule Hannover
  3. Ratsgymnasium Osnabrück
Re 2: Mädchen U15 4x+
  1. Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau
  2. Wilhelm-Gymnasium Hamburg
  3. Bismarckschule Hannover
Re 3: Jungen U15 Gig-4x+
  1. Bismarckschule Hannover
  2. Humboldtschule Hannover
  3. Bismarckschule Hannover
Re 4: Jungen U15 4x+
  1. Bismarckschule Hannover
  2. Humboldtschule Hannover
Re 5: Mädchen U19 Gig-4x+
  1. Friedrichsgymnasium Kassel
  2. Bismarckschule Hannover
  3. Besselgymnasium Minden
Re 6: Mädchen U19 4x+
  1. Ratsgymnasium Osnabrück
  2. Carolinum Osnabrück
  3. Bismarckschule Hannover
Re 7: Jungen U19 Gig-4x+
  1. Humboldtschule Hannover
  2. Ratsgymnasium Osnabrück
  3. Bismarckschule Hannover
Re 8: Jungen U19 Gig-4x+
  1. Ratsgymnasium Osnabrück
  2. Poelchau-Schule Berlin
  3. Bismarckschule Hannover

Die ausführlichen Ergebnisse und das Meldeergebnis befinden sich im Gesamtwettkampfprogramm des Bundesfinales Rudern:
 Gesamtergebnis Rudern Herbstfinale „Jugend trainiert“ 2025
  Meldeergebnis Rudern Herbstfinale „Jugend trainiert“ 2025 

Einen ausführlichen Bericht über das Bundesfinale und den Schüler*innen-Ruder-Cup 2025 erscheint im Rudersport 12/2025. Hier ist ein Auszug:
Link: Bericht Rudersport 12/2025 zum Bundesfinale JTFO

Beitragsbild: Jungen U15 Gig-4x+: 1. Bismarckschule, 2. Humboldtschule und 3. Bismarckschule

Text und Bilder: Peter Tholl

Landesentscheid „JTFO“ – Rudern – in Niedersachsen

Am 23. Juni 2025 fand der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern auf dem Maschsee in Hannover statt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es diesem Jahr deutlich rückläufige Teilnehmerzahlen. Es hatten lediglich 12 Schulen Aktive für 498 Roll- bzw. Steuersitze gemeldet (2024: 18 Schulen, 639 Sitze).

Erfolgreiste Schule war das Carolinum Osnabrück (8 erste, 2 zweite und 4 dritte Plätze). Es folgen: die Humboldtschule Hannover (7/1/3), die Helene-Lange-Schule Oldenburg (3/3/0), das Ratsgymnasium Osnabrück (2/5/3), die Schillerschule Hannover (2/2/0), die Bismarckschule Hannover (1/6/3), das Greselius-Gymnasium Bramsche (1/1/2), das Max-Windmüller-Gymnasium Emden (0/2/0), die Angelaschule Osnabrück (0/1/0) und die Wihelm-Staehle-Schule Neuenhaus (0/1/0).

Für das Bundesfinale in Berlin (21.-25.9.2025) haben sich jeweils zwei Teams vom Carolinum (Ju WKIII und Ju WKII) und von der Humboldtschule (Mä WKIII und Mä WKII) qualifiziert.

Beitragsbild: Die WKII-Mädchen der Humboldtschule.

Link: Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen

Text und Fotos: Peter Tholl

54. Verbandsregatta des Schülerruderverband Hessen 2025

Humboldtschule Hannover sammelt die meisten Siege, das Carolinum Osnabrück gewinnt die Achter

Zum 54. Male stand die Verbandsregatta des Schülerruderverbandes Hessen zum traditionellen Termin nach Pfingsten auf dem Programm norddeutscher und hessischer Schülerruderer. In diesem Jahr  ruderten die Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule Hannover mit insgesamt 15 Siegen sowie das heimische Friedrichs-Gymnasium aus Kassel mit 14 und das Ratsgymnasium aus Osnabrück mit insgesamt 13 Siegen über die 500 m bzw. 1000 m-Strecke auf der Fulda. In den Achter-Wettbewerben der ältesten Schüler bzw. der ältesten Schülerinnen zeigte das Caro aus Osnabrück, dass es mit zu den führenden Ruderschulen gehört.

Wie in den vergangenen Jahren auch hatten Klaus Reitze und Holger Römer ein umfangreiches Regatta-Team um sich geschart, das in diesem Jahr von 14 bis 80 Jahren eine bunt gemischte Truppe darstellte. Klaus Reitze freut er sich, dass die Regatta nahezu reibungslos durchgeführt wurde, obwohl vielen neue Teammitgliedern in die Rollen „alter Hasen“ schlüpften mussten.  Das zu einer Zeit in der Schülerinnen und Schüler, Lehrerin und Lehrer zum Schuljahresende sich in einer spannungsreichen Zeit befinden.

Zur Regatta selbst: in diesem Jahr war es schön zu beobachten, dass neben den üblichen Schulen aus Niedersachsen und Nordhessen wieder mehr Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet, an der Regatta beteiligt waren. Diese kleineren „Ruderschulen“ kommen mit weniger Mannschaften, aber nicht weniger erfolgreich nach Kassel. So konnte beispielsweise die Emmy-Noether-Schule Offenbach bei insgesamt sechs gemeldeten Rennen, immerhin vier Sieg einfahren. Ähnlich war es beim Helmholtz Gymnasium in Frankfurt zu beobachten, das bei drei gemeldeten Rennen zweimal am Siegersteg anlegen konnte. Solche Erfolgsquoten sind natürlich für die „großen“ Ruderschulen aus Osnabrück oder Hannover beziehungsweise für das Friedrichs Gymnasium Kassel nicht erreichbar. Aber: auch die Humboldtschule aus Hannover legte, dass sie mehr als 50 % der gemeldeten Rennen gewinnen kann. Eine beachtliche Leistung für die Schülerinnen und Schüler dieser Schule.

Das Carolinum aus Osnabrück tat sich mit seinen Achter-Teams besonders hervor. Caro gewann sowohl bei den Schülern als auch bei dem Schülerinnen jeweils den großen Achter. Bei den Jüngsten im Mixed Achter war, wie so häufig, das Friedrichs-Gymnasium aus Kassel von Hannover und der Heinrich Schütz Schule aus Kassel nicht zu schlagen.

Weitere Informationen finden sie unter www.srvbhessen.de

Beitragsbild: Im Doppelvierer der Jungen liegt das Ratsgymnasium Osnabrück in Führung.

Text: Dr. T. Woznik
Fotos: P. Tholl

69. Verbandsregatta des Hamburger Schüler-Ruderverbands 2025

435 Schülerinnen und Schüler gehen auf der Außenalster an den Start

12.06.2025 Bei herrlich sommerlichem Wetter, mit zunächst noch für die Außenalster verhältnismäßig moderatem Wind, starteten wir in die diesjährige Verbandsregatta. Zum Ende der Regatta frischte der Seitenwind dann ordentlich auf, was besonders den Neulingen, die ihr allererstes Rennen absolvieren wollten, ordentlich etwas abverlangte. Auch für die Seiten- und  Schiedsrichter*innen war es herausfordernd, die unerfahrenen Ruder*innen gleichmäßig auf eine Startlinie zu bringen und die Rennen so zu starten, dass alle gerade innerhalb der Bahn auf das Ziel zusteuern konnten.

435 Schulruderinnen und -ruderer aus 11 Schulen und insgesamt 85 Boote gingen an den Start, wobei etwa die Hälfte der Rennen über 500m (Anfänger*innen und Neulinge) und die andere Hälfte über 1000m (Lgr. II und I) ausgefahren wurde.

Die schnellste 1000m Zeit wurde vom Schüler-Doppelvierer Jg.08-11 der Sophie-Barat-Schule (3:30,1) gefahren, die gleichaltrigen Mädchen der SBS erreichten ebenfalls als erste das Ziel in 4:13,7. Erwartungsgemäß schnell waren auch die Achter des Wilhelm-Gymnasiums (Mädchen 4:11,6, Jungen 3:47,3) sowie die Doppelzweier der Schüler (GRvH 4:15,2) und Schülerinnen (Wichern-Schule 4:16,3).

Das größte Meldefeld gab es beim Rennen 44, Mixed-Gig-Doppelvierer Jg 11-13, Anfänger mit 3 Abteilungen und 14 Booten am Start. Dies entspricht dem olympischen Geist (Mixed Rudern wird erstmals olympisch) und wir freuen uns sehr darüber, dass so viele hochmotivierte Nachwuchs-Ruder*innen am Start waren, die hoffentlich noch lange den Spaß am Rudern behalten.

Weitere Informationen und die Ergebnisse gibt es auf der Homepage des HSRVb: schulrudern.hamburg.de

Text: Silke Frank
Fotos: Birgit Eckmann, Achim Eckmann