Am 25.8.2026 fand im Schüler-Bootshaus eine Fortbildung „Anfängerausbildung und Training im Gig-Doppelvierer“ mit 17 Lehrern statt. Geleitet wurde die Fortbildung von Peter Tholl. Veranstalter war die Leibniz Universität Hannover, die für die Qualitätsentwicklung an den Schulen in Niedersachsen zuständig ist.
Zu Beginn referierte der Lehrgangsleiter über „Sicherheit beim Schul- und Schülerrudern“. Grundlage waren die entsprechenden Passagen des Erlasses „Bestimmungen für den Schulsport“. Der Praxisteil wurde eingeleitet mit Ausführungen zur Technik des Skullens. Danach wurden zwei Rudereinheiten mit wechselnden Besetzungen in drei Gig-Doppelvierern auf dem Maschsee absolviert. Unterstützung gab es hier vom neuen BfDler der Deutschen Ruderjugend Fridtjof Apolant.
Ausbildung auf dem Wasser
Ein Vierer auf dem Maschsee
Am Nachmittag wurde eine dritte Ausfahrt in Gig-Doppelvierern durchgeführt. Dabei ging es um Übungen auf dem Wasser für Fortgeschrittene. Abschließend folgte eine Theoriephase mit Fragen zum Aufbau einer Ruderriege, zur Teilnahme an Ruderregatten und zur Durchführung von Ruderwanderfahrten. Ein Dankeschön geht an Anke Lincke (Humboldtschule Hannover), die sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmerte.
Beitragsbild: Die Teilnehmer auf dem Bootsvorplatz
Der Deutsche Ruderverband (DRV) startet mit der Zertifizierung „Partnerschule des DRV“ eine neue Auszeichnung für Schulen, die sich in besonderem Maße für das Schülerrudern engagieren. Ziel ist es, die Sportart Rudern nachhaltig im Schulalltag zu verankern, die Qualität der schulischen Ruderarbeit zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen und Verbänden weiter auszubauen.
Mit der Zertifizierung werden Schulen ausgezeichnet, die jungen Menschen einen langfristigen Zugang zum Rudersport eröffnen – vom Breitensport über den Leistungssport bis hin zum ehrenamtlichen Engagement. Die Auszeichnung wird jeweils für vier Jahre vergeben.
Die Anfänger der Klassen 5 bereiten die erste Ausfahrt vor
Die Bewertung erfolgt anhand festgelegter Voraussetzungen sowie eines Punktesystems, das die Aktivitäten der vergangenen drei Jahre berücksichtigt. Dabei geht es unter anderem um die Teilnahme an Wettkämpfen, die Durchführung von Ruderwanderfahrten und Trainingslagern, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die jährliche Anfängerausbildung sowie besondere Projekte und Entwicklungsziele.
Bewerbungen für das kommende Schuljahr sind bis zum 30. September möglich. Die Auszeichnung wird jeweils für vier Jahre vergeben. Die Verleihung des Zertifikats mit der Urkunde und dem Plexiglasschild erfolgt im Rahmen eines kleinen Festaktes in den Räumen der antragstellen Schule.
Als besondere Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Fach Sport hat das Niedersächsische Kultusministerium unter Mitwirkung des Landessportbundes Niedersachsen e.V. den Pierre-de-Coubertin-Schulpreis gestiftet. Die Verleihung des Preises unterstreicht den ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsanspruch des Schulsports. Der Preis wird an Schüler der Abschlussjahrgänge für hervorragende Leistungen im Schulsport, einschließlich einer persönlichen Haltung im Sinne des olympischen Gedankens, verliehen.
Am Ratsgymnasium Osnabrück hat Benedikt Knillmann bei der Entlassungsfeier diesen Preis erhalten. Er hat das Abitur mit der Note 1,0 bestanden und war zweimal Landessieger bei „Jugend trainiert für Olympia“ und zweimal Dritter bei den Deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern. Er erzählt: „Das Bootshaus am Stichkanal in Eversburg war für mich während meiner gesamten Gymnasialzeit ein wichtiger Anker- und Lebensmittelpunkt. Der Rudersport hat das aus mir gemacht, was ich heute bin.“ Für die Ruderriege des Ratsgymnasiums hat er parallel zum eigenen Training vier Jahre lang als Trainer gewirkt und half bei der Organisation von Wettkämpfen. Er war Klassen- und Schülersprecher und organisierte die „Leserattennacht“ und den Kennenlerntag für die neuen Fünftklässler.
Benedikts Engagement ging weit über die Schule hinaus. Im Vorstand des Stadtschülerrates hat er sich für die Interessen Osnabrücker Schüler eingesetzt. Im Landesschülerrat in Hannover vertrat er dann mehr als eine Million Schüler aus ganz Niedersachsen. Auch in der Politik ist er aktiv. Seit vergangenem Jahr ist er Mitglied der Grünen. Für deren Landesvorstand hat er die sozialen Medien betreut.
Benedikt möchte später vielleicht in die Politik gehen. Zunächst startet er aber erst einmal ein duales Studium für Unternehmensberatung in Stuttgart und Düsseldorf. Inklusion und Bildungsgerechtigkeit möchte er auch in Zukunft vertreten. Wo und als was auch immer. Mit dem glatten Einser-Abi und der Medaille im Gepäck stehen ihm viele Türen offen.
Beitragsbild: Der von Benedikt Knillmann (rechts) trainierte Rats-Mädchenvierer siegte 2025 beim Deutschen Schüler-Rudercup in Berlin-Grünau.
Noch bevor vom 23. – 26. Juli 2026 insgesamt 24 Deutsche Meisterschaften die Landeshauptstadt Hannover und das Umland zur Sportmetropole machen, brachten die Schul-Finals 2026 bereits tausende Kinder und Jugendliche in Bewegung. Mit 110 Aktionstagen an 70 Schulen in Stadt und Region Hannover entstand im Mai und Juni eines der größten schulischen Bewegungsprogramme Niedersachsens.
Organisiert wurde das Projekt vom Turn-Klubb zu Hannover gemeinsam mit den „Finals“ und mit starker Unterstützung der regionalen Sportnetzwerke. Die Schüler erlebten die Sportarten der Finals direkt vor Ort – in Schulen, Stadtteilen und an zentralen Eventflächen. Der Wassersport-Höhepunkt waren die Schul-Finals im Rudern im Rahmen der Schülerregatta des SRVN am 21. Juni auf dem Maschsee in Hannover. Für die 83 ausgeschriebenen Rennen hatten 252 Boote (413 Schüler) von 20 Schulen bzw. Vereinen gemeldet.
Darunter waren die vier Rennen der Schul-Finals. Sie wurden im Gig-Doppelvierer über 500 Meter für Mädchen und für Jungen unterteilt nach den Altersklassen U13 und U15 ausgetragen. Hierfür hatten 37 Teams mit insgesamt 185 Sportlern von 11 Schulen aus Niedersachsen gemeldet.
Dezernentin Eva Bender verfolgt vom Motorboot aus ein Finalrenne der Jüngsten
Gruppenfoto der Teilnehmer an den „Schul-Finals“ im Rudern nach der Siegerehrung vor dem Schülerbootshaus der Stadt Hannover
OB Belit Onay bei seiner Ansprache auf dem Bootsvorplatz
Die Bedeutung der „Schul-Finals“ im Rudern wird sichtbar an der Präsenz von mehreren Prominenten. Zu den Vorrennen am Vormittag erschien Oberbürgermeister Belit Onay. Beim Rennen war er beeindruckt vom Einsatz der jungen Ruderer. In einer kurzen Ansprache vor dem Bootshaus dankte er den über 40 ehrenamtlichen Helfern für den Einsatz bei der Durchführung dieses Events.
Als Vertreterin des Deutschen Ruderverbandes erschien Katharina von Kodolitsch auf dem Regattaplatz. Sie hatte sich im Winter dafür eingesetzt, dass das Schulrudern in die „Schul-Finals“ integriert wird. Das Rudern hat sie in Bückeburg erlernt und kennt damit die Bedeutung des Schülerruderns in Niedersachsen. Inzwischen ist sie Präsidentin des Hamburger Sportbundes.
Zu den Finalrennen und den Siegerehrungen am Nachmittag erschienen die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Hannover Eva Bender sowie der Vertreter des Präsidenten der Region Hannover Jens Palandt. Sie nahmen gemeinsam mit dem international erfolgreichen Ruderer und ehemaligen Schülerruderer Tobias Kühne (Bismarckschule und Hannoverscher Ruder-Club) die Siegerehrungen vor.
Die folgenden Schulen gewannen die vier Rennen: Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (Mädchen U13), Humboldtschule Hannover (Mädchen U15 sowie Jungen U13) und Ratsgymnasium Osnabrück (Jungen U15). Die Sieger bekamen Medaillen und Urkunden und für alle Teilnehmer gab es die begehrten T-Shirts.
Beitragsbild: Die Teams kämpfen auf dem Wasser um den Sieg.
Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026 fand in Hamburg auf der Außenalster die 70. Verbandregatta des HSRVb über die Streckenlängen: 500m und 1000m statt. Der Start war am Anleger Rabenstraße, das Ziel beim Bootshaus des ‘Der Hamburger und Germania Ruder Club‘. In diesem Jahr gab es einen Melderekord für unsere Regatta, es waren insgesamt 482 Schülerinnen und Schüler aus 12 Hamburger Schulen in 134 Booten gemeldet. Die Ausschreibung wurde für dieses Jahr gründlich überarbeitet. So gab es auch neue Rennen, wie z.B. den Einer für Kinder (12-14 Jahre), die gut angenommen wurden.
Mit drei Abteilungen und insgesamt 15 Booten, gab es das größte Meldefeld im „Mixed-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2012-14, Anfänger“. Die Bedingungen auf der unberechenbaren Alster waren gut, es gab verhältnismäßig wenig Wind, bei milden Temperaturen und fröhlicher Stimmung an den Bootshäusern. Der enge Zeitplan konnte somit eingehalten werden und alle Rennen gingen ohne Zwischenfälle über die Strecke. Das hat maßgeblich zu einem tollen Regattaerlebnis beigetragen. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Leistungsgruppen waren beeindruckend. Besonders auch die Neulinge konnten sich gut präsentieren.
Das Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer war mit 30 gestarteten Teams die aktivste Schule und konnte dadurch neunmal die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Ebenfalls 24 Starts und gute Ergebnisse gab es für die Campus HafenCity-Schule. Über insgesamt neun goldene und silberne Medaillen freute sich das starke Team der Heinrich-Hertz-Schule. Die schnellste Zeit über 1000m fuhr das Team des Matthias-Claudius-Gymnasium im Rennen Nr. 31 Schüler-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2011 u. ält., Lgr. I 1.000 m in 58 3:27,11 min.
Die schnellste Zeit über 500m schaffte Levin Timm (12) von der Schule Campus HafenCity im Schüler-Einer, Jg. 2012-14, Lgr. I 500m in 1:56,0 min. Erfolgreich war auch die Newcomer Schule, das Gymnasium Lerchenfeld, das mit diversen schnellen Doppelzweier-Mannschaften am Start war. Wir freuen uns eine weitere Schule für die Hamburger Schulruderei gewonnen zu haben und so viele tolle Rennen und blicken erwartungsvoll auf den anstehenden Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia am 16. Juni 2026.
Die Langstreckenregatta auf der Alster vor dem Schulbootshaus „Kugelfang“ ist der Start in die Schulrudersaison 2026. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 270 Schülerinnen in 54 Booten an den Start über die 2500m oder 5000m lange Strecke mit Wendepunkt. Start und Ziel waren das Schulbootshaus Kugelfang am Alsterkanal.
Auf dem Programm standen zwei Distanzen: 5.000 Meter für Schülerinnen der Jahrgänge 2009 und älter sowie 2.250 Meter für Neulinge, Anfängerinnen und jüngere Jahrgänge ab 2010. Insgesamt entschieden sich 42 Boote für die kürzere Strecke, 11 Teams wagten sich auf die volle Langdistanz. Neben dem ohnehin anspruchsvollen Gleichklang im Mannschaftsboot stellte vor allem das Wenden an den Bojen viele Crews vor zusätzliche Herausforderungen.
Gerade die weniger erfahrenen Teams verloren hier wertvolle Zeit. Dennoch ließen sich die Mannschaften weder von querenden Wassersportlern noch von vorbeiziehenden Alsterdampfern aus dem Rhythmus bringen. Die Rennen verliefen durchweg fair und ohne Zwischenfälle. Am Ende wurden Einsatz und Teamgeist belohnt: Zahlreiche glückliche Jugendliche nahmen ihre Medaillen entgegen und feierten ihre Leistungen. Die schnellste Zeit über 2.250 Meter erzielte die Jungen- Mannschaft der Sophie-Barat-Schule in 10:24 Minuten. Über die 5.000 Meter setzte sich das Jungen-Team der Heinrich-Hertz- Schule mit schnellen 19:22 Minuten durch.
Der Regattatag endete mit der feierlichen Taufe zweier neuer Gig-Doppelvierer Nach dem letzten tauften Schüler*innen vom Gymnasium im Eilbektal und vom Gymnasium-Kaiser-Friedrich-Ufer auf die Namen Rodenbek und Ammersbek. Beide Boote waren auch schon auf der Regatta im Einsatz und die Mannschaften ruderten sie bereits zu den ersten Siegen. So soll es weitergehen.
Die Vorfreude richtet sich bereits auf die nächste Schuljugend-Regatta am 21. Mai, wenn auf der Außenalster über 500 und 1.000 Meter erneut um Bestzeiten gerudert wird.
Der „Deutsche Schüler-Ruder- und Achtercup 2026“ findet vom 16. bis zum 18. September 2026 zeitgleich mit dem Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Regattastrecke der Olympischen Spiele 1936 in Berlin-Grünau statt. Der Rudercup richtet sich an alle Schülerruderer, die sich nicht für das Bundesfinale von „Jugend trainiert“ qualifiziert haben. Ausgenommen davon sind Starts beim Achtercup. Hier sind auch „Jugend trainiert“-Teilnehmer startberechtigt.
In den Altersklassen U15 und U19 werden für Schülerinnen und Schüler Rennen im Gig- und im Renn-Doppelvierer sowie im Achter angeboten. Die Vorrennen sind am Donnerstag und die Kleinen sowie Großen Finals am Freitag. Außerdem gibt es am Mittwochnachmittag ein kostenloses Kulturprogramm.
Die An- und Abreise, die Unterkünfte und die Verpflegung sind selbstständig zu organisieren. Bei der Beschaffung von Unterkünften sowie von Gig-Doppelvierern sind die Organisatoren behilflich. Für die entstandenen Kosten gibt es für die Teilnehmer und die Betreuer Zuschüsse. Die Ausschreibung, das Kulturprogramm sowie die Anmeldevordrucke können hier heruntergeladen werden.
Wir suchen noch Schiedsrichter und Regattahelfer. Bitte meldet euch über das Portal des DRV an oder schreibt eine Mail an Achim Eckmann oder an Peter Tholl.
Meldeschluss: Mittwoch, 31.07.2026, 18 Uhr per E-Mail auf dem ausgefüllten Meldebogen.
Beitragsbild: Siegerehrung beim Schülerinnen-Achtercup 2025: es gewann die Sportschule Potsdam, vor der Humboldtschule Hannover und dem Sportgymnasium Schwerin
Am 28.2.2026 fand der 32. Ergometerwettkampf des Ratsgymnasiums und des Osnabrücker RV mit 370 Teilnehmern statt. Neben den Aktiven der Veranstalter waren aus Osnabrück Sportler von der Angelaschule, dem Carolinum und der IGS Eversburg am Start. Die meisten Teilnehmer kamen vom Bessel RC Minden. Aus Hannover starteten Athleten von der Bismarckschule und der Humboldtschule. Außerdem waren die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg, das Greselius-Gymnasium Bramsche und das Gymnasium Bad Essen vertreten.
Unter den Zuschauern war auch der ehemalige Protektor der Angelaschule und des Gymnasiums Bersenbrück Peter van Roye. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann er die Bronzemedaille im Zweier-ohne
Viel los in der Ergo-Arena
Es wird alles gegeben
Für viele Ruderer war dieser Wettkampf der Abschluss der Wintersaison. Demnächst beginnt das Training auf dem Wasser. Das Besondere an diesem Event ist die Vielfältigkeit und der geringe Leerlauf zwischen den Wettkämpfen für die Aktiven. Neben den Einzel- und den Staffelwettkämpfen (Vierer und Achter) auf dem Ruderergometer gibt es Basketball-, Fußball- und für die Jüngsten Ball-über-die-Schnur-Turniere.
Im Mittelpunkt standen jedoch die Rennen auf dem Ergometer. Durch die Anfeuerungsrufe und die Musik war hier ein beträchtlicher Lärmpegel. Erfolgreichster Verein war der Bessel RC Minden mit 12 Siegen in 27 Rennen. Viele engagierte Schüler und Lehrer vom Ratsgymnasium sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Mit einem Meldefeld von 420 Ruder*innen fand die 33. Ergometer-Wettfahrt am 21. März wieder am Wilhelm-Gymnasium statt. Wie jedes Jahr gab es bei diesem größten Indoor Ruderergometerwettbewerb Norddeutschlands wieder Sprintrennen, Staffeln und Rennen über die Distanzen von 500m, 1000m, 1500m und 2000m. Der Fachausschuss Rudern der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung organisierte, wie auch in den Jahren zuvor, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Allgemeiner Alster-Club/Norddeutscher Ruderer-Bund und dem Hamburger Schüler-Ruderverband, wodurch sowohl Schüler*innen als auch Leistungssportler*innen an den Start gingen. Trotz einiger krankheitsbedingter Abmeldungen war die Veranstaltung sehr gut besucht, es wurde angefeuert und die Stimmung war toll.
Die Wettfahrt stand im Zeichen der Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Darüber informierte das Sportamt mit seinem Infopoint in der Sporthalle des Wilhelm-Gymnasiums.
Bei 14 Meldungen im Junior-Einer B-Bereich über 1500 Meter fuhr Bendix Lindae (2010) vom Gymnasium Lerchenfeld/RG Hansa e.V. die schnellste Zeit mit 04:48.6. Die schnellste Juniorin dieser Altersklasse war zum wiederholten Male Anjuli Sarker (2010) von der Sophie Barat Schule/RG HANSA e.V. mit 05:31.8. Sie konnte sich in einem großen Meldefeld von 20 Sportlerinnen durchsetzen. Ein größeres Meldefeld gab es hingegen bei den leichten B-Junioren. Hier gingen dreizehn Sportler an den Start. Sehr viele Meldungen gab es bei den Schüler*innen–Rennen über 500m. Insgesamt gingen in den Jahrgängen (2012-2015) 66 junge Sportler*innen in ihren Rennen an den Start.
Viele Ruder*innen nutzten zudem die Gelegenheit, sich in den 100-Meter-Sprintrennen mit ihrer Konkurrenz zu messen.
Am 18. und 19. Februar 2026 fanden am Gymnasium Carolinum Osnabrück wieder die beliebten Ergometerwettkämpfe der Klassen 5 – 8 statt. Jeweils in einer Doppelstunde waren alle Klassen einer Jahrgangsstufe in der Sporthalle und haben als Achterstaffel jeweils 250 Meter – also insgesamt 2000 Meter gerudert. Da die Jahrgänge fünfzügig sind, waren ca. 150 Schüler gleichzeitig aktiv, was am Lärmpegel deutlich wurde.
Die Staffeln der 5. Klassen
Die siegreiche Klasse 5B mit dem Klassenlehrer und dem Pokal
Zunächst waren die ersten Mannschaften einer Klasse am Start, danach die zweiten und dann die dritten Teams. So kamen alle Schüler zum Einsatz. Die Mannschaften wurden von den Klassenkameraden engagiert angefeuert. Schließlich ging es um Pokale und um Süßigkeiten. Protektor Jan Jedamski und Organisator Ulrich Schönberger wurden bei der Durchführung von älteren Schülern tatkräftig unterstützt. Sie waren mit dem Ablauf und dem Einsatz der Sportler sehr zufrieden. Sie hoffen, dass mit dem einsetzenden Frühlingswetter weitere Anfänger mit dem Rudern beginnen.