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Landesentscheid „JTFO“ 2026 – Rudern – in Niedersachsen

Am 21./22. Juni 2026 fand der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern auf dem Maschsee in Hannover statt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es diesem Jahr steigende Teilnehmerzahlen. Es hatten 17 Schulen Aktive für 564 Roll- bzw. Steuersitze gemeldet (2024: 12 Schulen, 498 Sitze).

Erfolgreichste Schule war die Humboldtschule Hannover (8 erste und 5 zweite Plätze sowie 1 dritter Platz). Es folgen: das Carolinum Osnabrück (5/7/1), die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (3/-/4), die Bismarckschule Hannover (2/4/2), die Schillerschule Hannover (2/-/1), das Ratsgymnasium Osnabrück (1/4/4), die Angelaschule Osnabrück (1/2/1) und die Paul-Moor-Schule Bersenbrück (1/0/0). Für das Bundesfinale in Berlin haben sich drei Teams von der Humboldtschule (Mä WKIII, Mä WKII und Ju WKIII) und ein Team der Bismarckschule (Ju WKII) qualifiziert.

Ein Dank geht an alle Sportler, Trainer, Lehrer, Betreuer, Zuschauer und Fans, die mit ihrer Anwesenheit und ihrem Einsatz für ein sportlich attraktives Event gesorgt haben. Möglich gemacht haben die Veranstaltung die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die in vielfältigen Funktionen für den reibungslosen Ablauf, für Erste Hilfe, für das Catering etc. gesorgt haben.

Beitragsbild: Landessieger bei den Mädchen WKIII wurde das Team der Humboldtschule.

Peter Tholl, 20.07.2026

Schul-Finals im Rudern 2026 auf dem Maschsee in Hannover

Noch bevor vom 23. – 26. Juli 2026 insgesamt 24 Deutsche Meisterschaften die Landeshauptstadt Hannover und das Umland zur Sportmetropole machen, brachten die Schul-Finals 2026 bereits tausende Kinder und Jugendliche in Bewegung. Mit 110 Aktionstagen an 70 Schulen in Stadt und Region Hannover entstand im Mai und Juni eines der größten schulischen Bewegungsprogramme Niedersachsens.

Organisiert wurde das Projekt vom Turn-Klubb zu Hannover gemeinsam mit den „Finals“ und mit starker Unterstützung der regionalen Sportnetzwerke. Die Schüler erlebten die Sportarten der Finals direkt vor Ort – in Schulen, Stadtteilen und an zentralen Eventflächen.  Der Wassersport-Höhepunkt waren die Schul-Finals im Rudern im Rahmen der Schülerregatta des SRVN am 21. Juni auf dem Maschsee in Hannover. Für die 83 ausgeschriebenen Rennen hatten 252 Boote (413 Schüler) von 20 Schulen bzw. Vereinen gemeldet.

Darunter waren die vier Rennen der Schul-Finals. Sie wurden im Gig-Doppelvierer über 500 Meter für Mädchen und für Jungen unterteilt nach den Altersklassen U13 und U15 ausgetragen. Hierfür hatten 37 Teams mit insgesamt 185 Sportlern von 11 Schulen aus Niedersachsen gemeldet.

Die Bedeutung der „Schul-Finals“ im Rudern wird sichtbar an der Präsenz von mehreren Prominenten. Zu den Vorrennen am Vormittag erschien Oberbürgermeister Belit Onay. Beim Rennen war er beeindruckt vom Einsatz der jungen Ruderer. In einer kurzen Ansprache vor dem Bootshaus dankte er den über 40 ehrenamtlichen Helfern für den Einsatz bei der Durchführung dieses Events.

Als Vertreterin des Deutschen Ruderverbandes erschien Katharina von Kodolitsch auf dem Regattaplatz. Sie hatte sich im Winter dafür eingesetzt, dass das Schulrudern in die „Schul-Finals“ integriert wird. Das Rudern hat sie in Bückeburg erlernt und kennt damit die Bedeutung des Schülerruderns in Niedersachsen. Inzwischen ist sie Präsidentin des Hamburger Sportbundes.

Zu den Finalrennen und den Siegerehrungen am Nachmittag erschienen die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Hannover Eva Bender sowie der Vertreter des Präsidenten der Region Hannover Jens Palandt. Sie nahmen gemeinsam mit dem international erfolgreichen Ruderer und ehemaligen Schülerruderer Tobias Kühne (Bismarckschule und Hannoverscher Ruder-Club) die Siegerehrungen vor.

Die folgenden Schulen gewannen die vier Rennen: Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (Mädchen U13), Humboldtschule Hannover (Mädchen U15 sowie Jungen U13) und Ratsgymnasium Osnabrück (Jungen U15). Die Sieger bekamen Medaillen und Urkunden und für alle Teilnehmer gab es die begehrten T-Shirts.

 Beitragsbild: Die Teams kämpfen auf dem Wasser um den Sieg.

 Text und Fotos von Peter Tholl

Rudersport 5/2026: 70 Jahre Bund Deutscher Schülerruderer

In der Mai-Ausgabe des Magazins RUDERSPORT ist ein sehr lesenswerter Beitrag über das 70-jährige Bestehen unseres Verbandes erschienen. Der Verfasser ist unser 1. Vorsitzender Peter Tholl. Über 70 Jahre nach seiner Gründung wurde am 20. Januar 2026 der „Bund Deutscher Schülerruderer e. V.“ beim Amtsgericht Hannover im Vereinsregister eingetragen. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Ibbenbüren erfolgte am 4. Februar 2026.  Peter Tholl beschreibt in seinem Artikel die Ürsprünge und die weitere Entwicklung des Schülerruderns in Deutschland bis heute und insbesondere die Rolle des Bundes Deutscher Schülerruderer und seiner Vorgänger Organisationen:

„Ab 1947 war ein Wiedererstehen von Schülerrudervereinen zu verzeichnen. 1951/52 wurden im norddeutschen Raum sowie in Berlin Schülerruderverbände wiedergegründet. Bereits am 28.8.1955 bildeten unter Leitung von Dr. Fritz Ulmer (Hamburg) Delegierte der Verbände aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Hansestadt eine „Arbeitsgemeinschaft der Schüler- und Jugendruderverbände“. Kurze Zeit später traten die Verbände aus Berlin, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bei. Eine festere Fügung dieser AG erfolgte 1959 unter Ewald Pflüger (Hannover) zum „Bund Deutscher Schülerruderverbände“ (BDSRV). 1963 löste sich der Schüler-Ruderverband Rheinland-Pfalz auf und trat aus. Nach der Ausgliederung der hessischen Schulen aus dem Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen wurde 1964 der Schüler-Ruder-Verband Hessen gegründet, der sich der Dachorganisation anschloss.“

Link: https://www.rudersport-magazin.de/de/

Ruder-Legende Karl Träger aus Roßleben starb mit 92 Jahren

Durch die Pressemeldung des Landessportbund Thüringen sind wir auf den Tod von Karl Träger aufmerksam geworden. Manche von uns haben ihn über viele Jahre lang beim Bundesfinale „Jugend trainiert“ in Berlin mit seinen Schulmannschaften erleben können. Wir würdigen die großartigen Leistungen von Karl Träger für das Schulrudern und den Rudersport überhaupt, indem wir aus der Pressemitteilung des LSB Thüringen vom 4.6.2026 zitieren:

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Karl Träger – einer außergewöhnlichen Persönlichkeit des deutschen Rudersports, langjährigem Vereinsvorsitzenden, Trainer, Mentor und Vorbild für Generationen von Sportlern. Karl Träger prägte über Jahrzehnte hinweg den Rudersport in Roßleben wie kaum ein anderer. Als engagierter Sportlehrer gründete er 1959 gemeinsam mit Schülern der damaligen Goethe-Oberschule den Ruderclub Roßleben und knüpfte damit an die traditionsreiche Geschichte des Schülerruderns an der Unstrut an. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich unter seiner Führung ein leistungsfähiger Verein, der weit über die Region hinaus Anerkennung fand.

Mehr als fünf Jahrzehnte stand Karl Träger an der Spitze seines Vereins. Mit Leidenschaft, Disziplin und unermüdlichem Einsatz förderte er junge Talente wie Olympiasiegerin Annekatrin Thiele und führte zahlreiche Sportler zu Erfolgen bei Meisterschaften und nationalen Wettbewerben. Auch nach der Wiedervereinigung blieb er eine prägende Kraft im Thüringer Rudersport und engagierte sich als Gründungsmitglied des Thüringer Ruderverbandes für die Entwicklung des Nachwuchsleistungssports.

Karl TrägerDoch Karl Träger war nicht nur Funktionär und Förderer – er war selbst eine Ausnahmeerscheinung im Sport. Bis ins hohe Alter blieb er aktiv auf dem Wasser und bewies immer wieder, dass Leidenschaft und Willenskraft keine Altersgrenzen kennen. Noch mit 91 Jahren sorgte er bei den World Rowing Masters in Brandenburg an der Havel für internationales Aufsehen. Als ältester Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs gewann er drei Goldmedaillen und schrieb damit ein weiteres beeindruckendes Kapitel seiner einzigartigen sportlichen Laufbahn. Seine Erfolge sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ihm nach einem schweren Turnunfall in jungen Jahren kaum jemand eine solche Zukunft vorausgesagt hätte. Gegen alle Prognosen fand Karl Träger seinen eigenen Weg – einen Weg der Bewegung, der Beharrlichkeit und der Lebensfreude. Rudern war für ihn weit mehr als ein Sport. Es war Leidenschaft, Lebensinhalt und Quelle seiner unerschütterlichen Kraft.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Inge, die im Jahr 2021 verstorben ist, prägte er das Vereinsleben in Roßleben nachhaltig. Ihr Wirken lebt bis heute in ihrer Familie, in den Sportlerinnen und Sportlern, die sie begleitet haben, und in der Gemeinschaft des Rudersports weiter.

Für seine herausragenden Verdienste wurde Karl Träger im Jahr 2023 zu seinem 90. Geburtstag vom Ehrenpräsidenten des Landessportbundes Thüringen, Peter Gäsel, mit der GutsMuths-Ehrenplakette in Platin ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigte ein Lebenswerk, das weit über sportliche Erfolge hinausgeht: ein Vermächtnis von Gemeinschaftssinn, Leidenschaft und unermüdlichem ehrenamtlichem Engagement.

Mit Karl Träger verliert der Ruderclub Roßleben, der Thüringer Rudersport und die gesamte Rudergemeinschaft einen außergewöhnlichen Menschen, dessen Name untrennbar mit dem Rudersport verbunden bleiben wird. Sein Geist wird in den Booten auf der Unstrut, in den Erfolgen seiner Schützlinge und in den Erinnerungen aller weiterleben, die ihn kennenlernen durften.“

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Weggefährten.

Peter Tholl und Achim Eckmann
Vorsitzende des Bundes Deutscher Schülerruderer e. V.

Verwendung von Fotos und Text mit freundlicher Genehmigung des LSB Thüringen.

Schülerregatta in Kassel mit Teilnehmerrekord

Das Schülerrudern in Hessen erwacht wieder zu neuer Blüte. Bei der Verbandsregatta des Schülerruderverbandes Hessen am Mittwoch nach Pfingsten schlug die Anzahl der gemeldeten Mannschaften alle Rekorde, so dass die Regattaleitung zu Beschränkungen gezwungen wurde. Die Schüler vom Phillippinum aus Weilburg holten mit 13 Siegen, vor dem FG aus Kassel mit 11 und dem Carolinum aus Osnabrück und der Humboldschule aus Hannover mit je 10 Siegen die meisten Medaillen.

Mit so vielen Meldungen hatten die Kasseler für die 55. Auflage der Veranstaltung nie und nimmer gerechnet. Zeitlich war es auch bei verkürzten Startabständen nicht möglich die Regatta an einem einzigen Tag durchzuführen, so dass die Regattaleiter Jenney Langer, Holger Römer und Klaus Reitze gezwungen wurden, das Teilnehmerfeld zu beschränken. Daher die schwerwiegende Entscheidung: alle Einerrennen abzusagen und nur noch Mannschaftsboote vom Zweier bis zum Achter zur Regatta zuzulassen und das klappte dann auch im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen gut. Im Unterschied zum Vorjahr waren nicht nur die großen Schulen, wie bspw. die oben genannten Schulen erfolgreich, sondern auch viele Schulen mit zahlenmässig kleineren Mannschaften aus Niedersachsen und Hessen, so dass viele Schulen mit Siegen nach Hause fahren konnten. Erfreulich, dass die in den letzten Jahren sich rar machenden hessischen Schulen wieder viele Mannschaften zur eigenen Verbandsregatta schickten. Insgesamt konnten 16 Schulen am Siegersteg anlegen, wobei neben den ortsansässigen Kasseler Schulen, allen voran das Friedrichsgymnasium aus Kassel, auch je eine Schule aus Offenbach und Frankfurt Siege mit nach Hause nehmen konnten.

Schade, dass in diesem Jahr die Achterwettbewerbe bei den Juniorinnen und Junioren nicht ganz so stark besetzt waren wie zuvor. Im sog. „großen Achter“ der 19 bis 16-jährigen Schüler hatte, wie im letzten Jahr das Carolinum aus Osnabrück den Bug als erste, vor dem Ratsgymnasium aus Osnabrück und dem Friedrichs-Gymnasium aus Kassel im Ziel. Den Schülerinnen-Achter gewann die Schillerschule aus Hannover vor den FG aus Kassel (vgl. Bild). Erfreulich hingegen die Entwicklung bei den Jüngsten: Hier waren 6 Boote im Gig-Doppelachter am Start und eine Abteilung ging an die Ruderriege Bersenbrück, die andere an die Emmy-Noether-Schule nach Offenbach.

Weitere Informationen auf den Seiten des SRVb Hessen: https://srvbhessen.de/

Beitragsbild: Die Jüngsten im Gig-Doppelvierer 50 m vor dem Ziel [P. Tholl]

Text: Dr. T. Woznik
Fotos: P. Tholl, T. Woznik, H.-W. Bruchmeier

70. Verbandsregatta in Hamburg: 134 Boote gehen ins Rennen

Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026 fand in Hamburg auf der Außenalster die 70. Verbandregatta des HSRVb über die Streckenlängen: 500m und 1000m statt. Der Start war am Anleger Rabenstraße, das Ziel beim Bootshaus des ‘Der Hamburger und Germania Ruder Club‘. In diesem Jahr gab es einen Melderekord für unsere Regatta, es waren insgesamt 482 Schülerinnen und Schüler aus 12 Hamburger Schulen in 134 Booten gemeldet. Die Ausschreibung wurde für dieses Jahr gründlich überarbeitet. So gab es auch neue Rennen, wie z.B. den Einer für Kinder (12-14 Jahre), die gut angenommen wurden.

Mit drei Abteilungen und insgesamt 15 Booten, gab es das größte Meldefeld im „Mixed-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2012-14, Anfänger“. Die Bedingungen auf der unberechenbaren Alster waren gut, es gab verhältnismäßig wenig Wind, bei milden Temperaturen und fröhlicher Stimmung an den Bootshäusern. Der enge Zeitplan konnte somit eingehalten werden und alle Rennen gingen ohne Zwischenfälle über die Strecke. Das hat maßgeblich zu einem tollen Regattaerlebnis beigetragen. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Leistungsgruppen waren beeindruckend. Besonders auch die Neulinge konnten sich gut präsentieren.

Das Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer war mit 30 gestarteten Teams die aktivste Schule und konnte dadurch neunmal die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Ebenfalls 24 Starts und gute Ergebnisse gab es für die Campus HafenCity-Schule. Über insgesamt neun goldene und silberne Medaillen freute sich das starke Team der Heinrich-Hertz-Schule. Die schnellste Zeit über 1000m fuhr das Team des Matthias-Claudius-Gymnasium im Rennen Nr. 31 Schüler-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2011 u. ält., Lgr. I 1.000 m in 58 3:27,11 min.

Die schnellste Zeit über 500m schaffte Levin Timm (12) von der Schule Campus HafenCity im Schüler-Einer, Jg. 2012-14, Lgr. I 500m in 1:56,0 min. Erfolgreich war auch die Newcomer Schule, das Gymnasium Lerchenfeld, das mit diversen schnellen Doppelzweier-Mannschaften am Start war. Wir freuen uns eine weitere Schule für die Hamburger Schulruderei gewonnen zu haben und so viele tolle Rennen und blicken erwartungsvoll auf den anstehenden Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia am 16. Juni 2026.

 Ergebnisse 70. Verbandsregatta
  Programm 70. Verbandsregatta 2026

link: https://schulrudern.hamburg.de/

Text: Silke Franck
Fotos: Birgit Eckmann

270 Schüler*innen am Start der 52. Langstreckenregatta in Hamburg

Die Langstreckenregatta auf der Alster vor dem Schulbootshaus „Kugelfang“ ist der Start in die Schulrudersaison 2026. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 270 Schülerinnen in 54 Booten an den Start über die 2500m oder 5000m lange Strecke mit Wendepunkt. Start und Ziel waren das Schulbootshaus Kugelfang am Alsterkanal. 

Auf dem Programm standen zwei Distanzen: 5.000 Meter für Schülerinnen der Jahrgänge 2009 und älter sowie 2.250 Meter für Neulinge, Anfängerinnen und jüngere Jahrgänge ab 2010. Insgesamt entschieden sich 42 Boote für die kürzere Strecke, 11 Teams wagten sich auf die volle Langdistanz. Neben dem ohnehin anspruchsvollen Gleichklang im Mannschaftsboot stellte vor allem das Wenden an den Bojen viele Crews vor zusätzliche Herausforderungen.

Gerade die weniger erfahrenen Teams verloren hier wertvolle Zeit. Dennoch ließen sich die Mannschaften weder von querenden Wassersportlern noch von vorbeiziehenden Alsterdampfern aus dem Rhythmus bringen. Die Rennen verliefen durchweg fair und ohne Zwischenfälle. Am Ende wurden Einsatz und Teamgeist belohnt: Zahlreiche glückliche Jugendliche nahmen ihre Medaillen entgegen und feierten ihre Leistungen. Die schnellste Zeit über 2.250 Meter erzielte die Jungen- Mannschaft der Sophie-Barat-Schule in 10:24 Minuten. Über die 5.000 Meter setzte sich das Jungen-Team der Heinrich-Hertz- Schule mit schnellen 19:22 Minuten durch.

Der Regattatag endete mit der feierlichen Taufe zweier neuer Gig-Doppelvierer Nach dem letzten tauften Schüler*innen vom Gymnasium im Eilbektal und vom Gymnasium-Kaiser-Friedrich-Ufer auf die Namen Rodenbek und Ammersbek. Beide Boote waren auch schon auf der Regatta im Einsatz und die Mannschaften ruderten sie bereits zu den ersten Siegen. So soll es weitergehen.

Die Vorfreude richtet sich bereits auf die nächste Schuljugend-Regatta am 21. Mai, wenn auf der Außenalster über 500 und 1.000 Meter erneut um Bestzeiten gerudert wird.

Link: https://schulrudern.hamburg.de/

Fotos: Birgit Eckmann
Text: Silke Franck

 

Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026

Der „Deutsche Schüler-Ruder- und Achtercup 2026“ findet vom 16. bis zum 18. September 2026 zeitgleich mit dem Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Regattastrecke der Olympischen Spiele 1936 in Berlin-Grünau statt. Der Rudercup richtet sich an alle Schülerruderer, die sich nicht für das Bundesfinale von „Jugend trainiert“ qualifiziert haben. Ausgenommen davon sind Starts beim Achtercup. Hier sind auch „Jugend trainiert“-Teilnehmer startberechtigt.

In den Altersklassen U15 und U19 werden für Schülerinnen und Schüler Rennen im Gig- und im Renn-Doppelvierer sowie im Achter angeboten. Die Vorrennen sind am Donnerstag und die Kleinen sowie Großen Finals am Freitag. Außerdem gibt es am Mittwochnachmittag ein kostenloses Kulturprogramm.

Die An- und Abreise, die Unterkünfte und die Verpflegung sind selbstständig zu organisieren. Bei der Beschaffung von Unterkünften sowie von Gig-Doppelvierern sind die Organisatoren behilflich. Für die entstandenen Kosten gibt es für die Teilnehmer und die Betreuer Zuschüsse. Die Ausschreibung, das Kulturprogramm sowie die Anmeldevordrucke können hier heruntergeladen werden.

Wir suchen noch Schiedsrichter und Regattahelfer. Bitte meldet euch über das Portal des DRV an oder schreibt eine Mail an Achim Eckmann oder an Peter Tholl.

Meldeschluss: Mittwoch, 31.07.2026, 18 Uhr per E-Mail auf dem ausgefüllten Meldebogen. 

 Ausschreibung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Meldebogen Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026 
  Schulbescheinigung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Kulturprogramm Schüler-Ruder-Cup 2026
  Kulturprogramm Anmeldung 2026

Beitragsbild: Siegerehrung beim Schülerinnen-Achtercup 2025: es gewann die Sportschule Potsdam, vor der Humboldtschule Hannover und dem Sportgymnasium Schwerin

 

„Schul-Finals“ 2026 in Hannover

In diesem Jahr finden im Sommer die „Finals“ in Hannover statt. Erstmals wird es dabei „Schul-Finals“ im Rudern geben. Sie finden als Auftakt am Sonntag, dem 21. Juni 2026, auf dem Maschsee statt. Der Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen richtet die Rennen im Rahmen seiner Verbandsregatta aus. 

Die „Schul-Finals“ richten sich bundesweit an Schulmannschaften der Kinderjahrgänge U15 und U13. Die Rennen werden jeweils für Mädchen und für Jungen im Gig-Doppelvierer mit Steuerperson über 500 Meter ausgetragen. Vorläufe finden am Vormittag, Große und Kleine Finals am Nachmittag statt. 

Meldeschluss: 11. Juni 2026 um 18.00 Uhr über das Meldeportal des SRVN: https://regatta.srvn.de

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen.

  SRVN Regatta und Schul-Finals 2026

Link: https://srvn.de/schul-finals-2026/

Beitragsbild: Der Maschsee in Hannover

Ergometerwettkampf in Osnabrück mit über 350 Startern

Am 28.2.2026 fand der 32. Ergometerwettkampf des Ratsgymnasiums und des Osnabrücker RV mit 370 Teilnehmern statt. Neben den Aktiven der Veranstalter waren aus Osnabrück Sportler von der Angelaschule, dem Carolinum und der IGS Eversburg am Start. Die meisten Teilnehmer kamen vom Bessel RC Minden. Aus Hannover starteten Athleten von der Bismarckschule und der Humboldtschule. Außerdem waren die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg, das Greselius-Gymnasium Bramsche und das Gymnasium Bad Essen vertreten.

Für viele Ruderer war dieser Wettkampf der Abschluss der Wintersaison. Demnächst beginnt das Training auf dem Wasser. Das Besondere an diesem Event ist die Vielfältigkeit und der geringe Leerlauf zwischen den Wettkämpfen für die Aktiven. Neben den Einzel- und den Staffelwettkämpfen (Vierer und Achter) auf dem Ruderergometer gibt es Basketball-, Fußball- und für die Jüngsten Ball-über-die-Schnur-Turniere.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Rennen auf dem Ergometer. Durch die Anfeuerungsrufe und die Musik war hier ein beträchtlicher Lärmpegel. Erfolgreichster Verein war der Bessel RC Minden mit 12 Siegen in 27 Rennen. Viele engagierte Schüler und Lehrer vom Ratsgymnasium sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Beitragsbild: Action bei den Staffeln

 Text und Fotos: Peter Tholl