Kategoriearchiv: Allgemein

Schülerregatta in Kassel mit Teilnehmerrekord

Das Schülerrudern in Hessen erwacht wieder zu neuer Blüte. Bei der Verbandsregatta des Schülerruderverbandes Hessen am Mittwoch nach Pfingsten schlug die Anzahl der gemeldeten Mannschaften alle Rekorde, so dass die Regattaleitung zu Beschränkungen gezwungen wurde. Die Schüler vom Phillippinum aus Weilburg holten mit 13 Siegen, vor dem FG aus Kassel mit 11 und dem Carolinum aus Osnabrück und der Humboldschule aus Hannover mit je 10 Siegen die meisten Medaillen.

Mit so vielen Meldungen hatten die Kasseler für die 55. Auflage der Veranstaltung nie und nimmer gerechnet. Zeitlich war es auch bei verkürzten Startabständen nicht möglich die Regatta an einem einzigen Tag durchzuführen, so dass die Regattaleiter Jenney Langer, Holger Römer und Klaus Reitze gezwungen wurden, das Teilnehmerfeld zu beschränken. Daher die schwerwiegende Entscheidung: alle Einerrennen abzusagen und nur noch Mannschaftsboote vom Zweier bis zum Achter zur Regatta zuzulassen und das klappte dann auch im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen gut. Im Unterschied zum Vorjahr waren nicht nur die großen Schulen, wie bspw. die oben genannten Schulen erfolgreich, sondern auch viele Schulen mit zahlenmässig kleineren Mannschaften aus Niedersachsen und Hessen, so dass viele Schulen mit Siegen nach Hause fahren konnten. Erfreulich, dass die in den letzten Jahren sich rar machenden hessischen Schulen wieder viele Mannschaften zur eigenen Verbandsregatta schickten. Insgesamt konnten 16 Schulen am Siegersteg anlegen, wobei neben den ortsansässigen Kasseler Schulen, allen voran das Friedrichsgymnasium aus Kassel, auch je eine Schule aus Offenbach und Frankfurt Siege mit nach Hause nehmen konnten.

Schade, dass in diesem Jahr die Achterwettbewerbe bei den Juniorinnen und Junioren nicht ganz so stark besetzt waren wie zuvor. Im sog. „großen Achter“ der 19 bis 16-jährigen Schüler hatte, wie im letzten Jahr das Carolinum aus Osnabrück den Bug als erste, vor dem Ratsgymnasium aus Osnabrück und dem Friedrichs-Gymnasium aus Kassel im Ziel. Den Schülerinnen-Achter gewann die Schillerschule aus Hannover vor den FG aus Kassel (vgl. Bild). Erfreulich hingegen die Entwicklung bei den Jüngsten: Hier waren 6 Boote im Gig-Doppelachter am Start und eine Abteilung ging an die Ruderriege Bersenbrück, die andere an die Emmy-Noether-Schule nach Offenbach.

Weitere Informationen auf den Seiten des SRVb Hessen: https://srvbhessen.de/

Beitragsbild: Die Jüngsten im Gig-Doppelvierer 50 m vor dem Ziel [P. Tholl]

Text: Dr. T. Woznik
Fotos: P. Tholl, T. Woznik, H.-W. Bruchmeier

70. Verbandsregatta in Hamburg: 134 Boote gehen ins Rennen

Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026 fand in Hamburg auf der Außenalster die 70. Verbandregatta des HSRVb über die Streckenlängen: 500m und 1000m statt. Der Start war am Anleger Rabenstraße, das Ziel beim Bootshaus des ‘Der Hamburger und Germania Ruder Club‘. In diesem Jahr gab es einen Melderekord für unsere Regatta, es waren insgesamt 482 Schülerinnen und Schüler aus 12 Hamburger Schulen in 134 Booten gemeldet. Die Ausschreibung wurde für dieses Jahr gründlich überarbeitet. So gab es auch neue Rennen, wie z.B. den Einer für Kinder (12-14 Jahre), die gut angenommen wurden.

Mit drei Abteilungen und insgesamt 15 Booten, gab es das größte Meldefeld im „Mixed-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2012-14, Anfänger“. Die Bedingungen auf der unberechenbaren Alster waren gut, es gab verhältnismäßig wenig Wind, bei milden Temperaturen und fröhlicher Stimmung an den Bootshäusern. Der enge Zeitplan konnte somit eingehalten werden und alle Rennen gingen ohne Zwischenfälle über die Strecke. Das hat maßgeblich zu einem tollen Regattaerlebnis beigetragen. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Leistungsgruppen waren beeindruckend. Besonders auch die Neulinge konnten sich gut präsentieren.

Das Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer war mit 30 gestarteten Teams die aktivste Schule und konnte dadurch neunmal die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Ebenfalls 24 Starts und gute Ergebnisse gab es für die Campus HafenCity-Schule. Über insgesamt neun goldene und silberne Medaillen freute sich das starke Team der Heinrich-Hertz-Schule. Die schnellste Zeit über 1000m fuhr das Team des Matthias-Claudius-Gymnasium im Rennen Nr. 31 Schüler-Gig-Doppelvierer m. St., Jg. 2011 u. ält., Lgr. I 1.000 m in 58 3:27,11 min.

Die schnellste Zeit über 500m schaffte Levin Timm (12) von der Schule Campus HafenCity im Schüler-Einer, Jg. 2012-14, Lgr. I 500m in 1:56,0 min. Erfolgreich war auch die Newcomer Schule, das Gymnasium Lerchenfeld, das mit diversen schnellen Doppelzweier-Mannschaften am Start war. Wir freuen uns eine weitere Schule für die Hamburger Schulruderei gewonnen zu haben und so viele tolle Rennen und blicken erwartungsvoll auf den anstehenden Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia am 16. Juni 2026.

 Ergebnisse 70. Verbandsregatta
  Programm 70. Verbandsregatta 2026

link: https://schulrudern.hamburg.de/

Text: Silke Franck
Fotos: Birgit Eckmann

270 Schüler*innen am Start der 52. Langstreckenregatta in Hamburg

Die Langstreckenregatta auf der Alster vor dem Schulbootshaus „Kugelfang“ ist der Start in die Schulrudersaison 2026. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 270 Schülerinnen in 54 Booten an den Start über die 2500m oder 5000m lange Strecke mit Wendepunkt. Start und Ziel waren das Schulbootshaus Kugelfang am Alsterkanal. 

Auf dem Programm standen zwei Distanzen: 5.000 Meter für Schülerinnen der Jahrgänge 2009 und älter sowie 2.250 Meter für Neulinge, Anfängerinnen und jüngere Jahrgänge ab 2010. Insgesamt entschieden sich 42 Boote für die kürzere Strecke, 11 Teams wagten sich auf die volle Langdistanz. Neben dem ohnehin anspruchsvollen Gleichklang im Mannschaftsboot stellte vor allem das Wenden an den Bojen viele Crews vor zusätzliche Herausforderungen.

Gerade die weniger erfahrenen Teams verloren hier wertvolle Zeit. Dennoch ließen sich die Mannschaften weder von querenden Wassersportlern noch von vorbeiziehenden Alsterdampfern aus dem Rhythmus bringen. Die Rennen verliefen durchweg fair und ohne Zwischenfälle. Am Ende wurden Einsatz und Teamgeist belohnt: Zahlreiche glückliche Jugendliche nahmen ihre Medaillen entgegen und feierten ihre Leistungen. Die schnellste Zeit über 2.250 Meter erzielte die Jungen- Mannschaft der Sophie-Barat-Schule in 10:24 Minuten. Über die 5.000 Meter setzte sich das Jungen-Team der Heinrich-Hertz- Schule mit schnellen 19:22 Minuten durch.

Der Regattatag endete mit der feierlichen Taufe zweier neuer Gig-Doppelvierer Nach dem letzten tauften Schüler*innen vom Gymnasium im Eilbektal und vom Gymnasium-Kaiser-Friedrich-Ufer auf die Namen Rodenbek und Ammersbek. Beide Boote waren auch schon auf der Regatta im Einsatz und die Mannschaften ruderten sie bereits zu den ersten Siegen. So soll es weitergehen.

Die Vorfreude richtet sich bereits auf die nächste Schuljugend-Regatta am 21. Mai, wenn auf der Außenalster über 500 und 1.000 Meter erneut um Bestzeiten gerudert wird.

Link: https://schulrudern.hamburg.de/

Fotos: Birgit Eckmann
Text: Silke Franck

 

Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026

Der „Deutsche Schüler-Ruder- und Achtercup 2026“ findet vom 16. bis zum 18. September 2026 zeitgleich mit dem Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ auf der Regattastrecke der Olympischen Spiele 1936 in Berlin-Grünau statt. Der Rudercup richtet sich an alle Schülerruderer, die sich nicht für das Bundesfinale von „Jugend trainiert“ qualifiziert haben. Ausgenommen davon sind Starts beim Achtercup. Hier sind auch „Jugend trainiert“-Teilnehmer startberechtigt.

In den Altersklassen U15 und U19 werden für Schülerinnen und Schüler Rennen im Gig- und im Renn-Doppelvierer sowie im Achter angeboten. Die Vorrennen sind am Donnerstag und die Kleinen sowie Großen Finals am Freitag. Außerdem gibt es am Mittwochnachmittag ein kostenloses Kulturprogramm.

Die An- und Abreise, die Unterkünfte und die Verpflegung sind selbstständig zu organisieren. Bei der Beschaffung von Unterkünften sowie von Gig-Doppelvierern sind die Organisatoren behilflich. Für die entstandenen Kosten gibt es für die Teilnehmer und die Betreuer Zuschüsse. Die Ausschreibung, das Kulturprogramm sowie die Anmeldevordrucke können hier heruntergeladen werden.

Wir suchen noch Schiedsrichter und Regattahelfer. Bitte meldet euch über das Portal des DRV an oder schreibt eine Mail an Achim Eckmann oder an Peter Tholl.

Meldeschluss: Mittwoch, 31.07.2026, 18 Uhr per E-Mail auf dem ausgefüllten Meldebogen. 

 Ausschreibung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Meldebogen Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026 
  Schulbescheinigung Deutscher Schüler-Ruder- und Achtercup 2026
  Kulturprogramm Schüler-Ruder-Cup 2026
  Kulturprogramm Anmeldung 2026

Beitragsbild: Siegerehrung beim Schülerinnen-Achtercup 2025: es gewann die Sportschule Potsdam, vor der Humboldtschule Hannover und dem Sportgymnasium Schwerin

 

„Schul-Finals“ 2026 in Hannover

In diesem Jahr finden im Sommer die „Finals“ in Hannover statt. Erstmals wird es dabei „Schul-Finals“ im Rudern geben. Sie finden als Auftakt am Sonntag, dem 21. Juni 2026, auf dem Maschsee statt. Der Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen richtet die Rennen im Rahmen seiner Verbandsregatta aus. 

Die „Schul-Finals“ richten sich bundesweit an Schulmannschaften der Kinderjahrgänge U15 und U13. Die Rennen werden jeweils für Mädchen und für Jungen im Gig-Doppelvierer mit Steuerperson über 500 Meter ausgetragen. Vorläufe finden am Vormittag, Große und Kleine Finals am Nachmittag statt. 

Meldeschluss: 11. Juni 2026 um 18.00 Uhr über das Meldeportal des SRVN: https://regatta.srvn.de

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen.

  SRVN Regatta und Schul-Finals 2026

Link: https://srvn.de/schul-finals-2026/

Beitragsbild: Der Maschsee in Hannover

Ergometerwettkampf in Osnabrück mit über 350 Startern

Am 28.2.2026 fand der 32. Ergometerwettkampf des Ratsgymnasiums und des Osnabrücker RV mit 370 Teilnehmern statt. Neben den Aktiven der Veranstalter waren aus Osnabrück Sportler von der Angelaschule, dem Carolinum und der IGS Eversburg am Start. Die meisten Teilnehmer kamen vom Bessel RC Minden. Aus Hannover starteten Athleten von der Bismarckschule und der Humboldtschule. Außerdem waren die Albert-Schweitzer-Schule Nienburg, das Greselius-Gymnasium Bramsche und das Gymnasium Bad Essen vertreten.

Für viele Ruderer war dieser Wettkampf der Abschluss der Wintersaison. Demnächst beginnt das Training auf dem Wasser. Das Besondere an diesem Event ist die Vielfältigkeit und der geringe Leerlauf zwischen den Wettkämpfen für die Aktiven. Neben den Einzel- und den Staffelwettkämpfen (Vierer und Achter) auf dem Ruderergometer gibt es Basketball-, Fußball- und für die Jüngsten Ball-über-die-Schnur-Turniere.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Rennen auf dem Ergometer. Durch die Anfeuerungsrufe und die Musik war hier ein beträchtlicher Lärmpegel. Erfolgreichster Verein war der Bessel RC Minden mit 12 Siegen in 27 Rennen. Viele engagierte Schüler und Lehrer vom Ratsgymnasium sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Beitragsbild: Action bei den Staffeln

 Text und Fotos: Peter Tholl

420 Ruder*innen auf der 33. Ergometer-Wettfahrt in Hamburg

Mit einem Meldefeld von 420 Ruder*innen fand die 33. Ergometer-Wettfahrt am 21. März wieder am Wilhelm-Gymnasium statt. Wie jedes Jahr gab es bei diesem größten Indoor Ruderergometerwettbewerb Norddeutschlands wieder Sprintrennen, Staffeln und Rennen über die Distanzen von 500m, 1000m, 1500m und 2000m. Der Fachausschuss Rudern der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung organisierte, wie auch in den Jahren zuvor, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Allgemeiner Alster-Club/Norddeutscher Ruderer-Bund und dem Hamburger Schüler-Ruderverband, wodurch sowohl Schüler*innen als auch Leistungssportler*innen an den Start gingen. Trotz einiger krankheitsbedingter Abmeldungen war die Veranstaltung sehr gut besucht, es wurde angefeuert und die Stimmung war toll.

Die Wettfahrt stand im Zeichen der Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Darüber informierte das Sportamt mit seinem Infopoint in der Sporthalle des Wilhelm-Gymnasiums.

Bei 14 Meldungen im Junior-Einer B-Bereich über 1500 Meter fuhr Bendix Lindae (2010) vom Gymnasium Lerchenfeld/RG Hansa e.V. die schnellste Zeit mit 04:48.6. Die schnellste Juniorin dieser Altersklasse war zum wiederholten Male Anjuli Sarker (2010) von der Sophie Barat Schule/RG HANSA e.V. mit 05:31.8. Sie konnte sich in einem großen Meldefeld von 20 Sportlerinnen durchsetzen. Ein größeres Meldefeld gab es hingegen bei den leichten B-Junioren. Hier gingen dreizehn Sportler an den Start. Sehr viele Meldungen gab es bei den Schüler*innen–Rennen über 500m. Insgesamt gingen in den Jahrgängen (2012-2015) 66 junge Sportler*innen in ihren Rennen an den Start.

Viele Ruder*innen nutzten zudem die Gelegenheit, sich in den 100-Meter-Sprintrennen mit ihrer Konkurrenz zu messen.

  Gesamtergebnis 33. Ergometer-Wettfahrt

Link: schulrudern.hamburg.de

Text: Silke Franck
Fotos: Birgit und Achim Eckmann

ERGO-Klassenwettkampf am Carolinum Osnabrück

Am 18. und 19. Februar 2026 fanden am Gymnasium Carolinum Osnabrück wieder die beliebten Ergometerwettkämpfe der Klassen 5 – 8 statt. Jeweils in einer Doppelstunde waren alle Klassen einer Jahrgangsstufe in der Sporthalle und haben als Achterstaffel jeweils 250 Meter – also insgesamt 2000 Meter gerudert. Da die Jahrgänge fünfzügig sind, waren ca. 150 Schüler gleichzeitig aktiv, was am Lärmpegel deutlich wurde.

Zunächst waren die ersten Mannschaften einer Klasse am Start, danach die zweiten und dann die dritten Teams. So kamen alle Schüler zum Einsatz. Die Mannschaften wurden von den Klassenkameraden engagiert angefeuert. Schließlich ging es um Pokale und um Süßigkeiten. Protektor Jan Jedamski und Organisator Ulrich Schönberger wurden bei der Durchführung von älteren Schülern tatkräftig unterstützt. Sie waren mit dem Ablauf und dem Einsatz der Sportler sehr zufrieden. Sie hoffen, dass mit dem einsetzenden Frühlingswetter weitere Anfänger mit dem Rudern beginnen.

Links:
https://ruderriege.carolinum-osnabrück.de/index/index.php
https://carolinum-osnabrueck.de/

Beitragsbild: In der Sporthalle – Bei den Staffeln wird alles gegeben

 von Peter Tholl

Zum Tode von Olaf Buhl

Leider haben wir es erst jetzt aus Berlin erfahren: Unser Ehrenmitglied Olaf Buhl ist am 19. März 2024 im Alter von 80 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Er starb kurz nach dem Tod seines Hundes.

Als Schüler besuchte er das Schadow-Gymnasium Berlin-Zehlendorf und erlernte dort das Rudern. Ende der 50er Jahre startete er bei den Bundesvergleichswettkämpfen des Bundes Deutscher Schülerruderverbände und siegte im Stilrudern im Gig-Vierer.

Nach seinem Lehramtsstudium bekam er eine Stelle mit den Fächern Latein und Sport an seiner ehemaligen Schule. Er wurde Protektor und qualifizierte sich wiederholt mit seinen Schülern für das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) in Berlin-Gatow. Zur Vorbereitung wurde die Verbandsregatta in Hannover besucht. Im Gig-Vierer wurden mehrere Medaillen bei „JtfO“ gewonnen. Neben dem Rudern galt sein Interesse dem Skilaufen. Sowohl privat als auch mit Schülern bei Skikursen war er regelmäßig in den Bergen.

Olaf Buhl (2. von rechts) beim Schülerrudertag 2008 in Berlin-Tegel.
Olaf Buhl (2. von rechts) beim Schülerrudertag 2008 in Berlin-Tegel.

Gerudert wurde im historischen Schülerbootshaus von 1907 am Kleinen Wannsee. Für eine lange Zeit war er Vorsitzender des „Schülerruderverbandes Wannsee“ und Gründer des Vereins „Förderer des Schülerruderns in Wannsee“. Er war Bugmann im „Samstagsachter Walter Grimm“. Zum Ende seiner Aktivenzeit hat er den Achter gesteuert.

Er war Vorsitzender des Schülerruderverband Berlin und nahm über seine Amtszeit hinaus engagiert an zahlreichen Sitzungen des „Bundes“ (BDSRV und später BDSR) teil. Mit seiner ausgeglichenen und ruhigen Art setzte er sich für das klassische Schülerrudern ein. Er wurde 2010 beim Schülerrudertag in Hamburg zum Ehrenmitglied des BDSR gewählt.

14 Monate nach seinem Tod verstarb seine Frau. Sie hinterlassen zwei Kinder und vier Enkelkinder. Wir werden Olaf als lebensfrohen Protektor „alter Schule“ in Erinnerung behalten. Unser besonderes Mitgefühl gilt den Kindern und den Enkelkindern. Wir behalten Olaf als treuen Freund und engagierten Menschen für das Schülerrudern in Erinnerung.

Peter Tholl und Achim Eckmann
Vorsitzende des Bundes Deutscher Schülerruderer e. V.

Beitragsbild: Die Pensionäre Olaf Buhl und Thomas Sielenkämper beim Bundesfinale JTFO 2017 in Grünau

Link: trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/olaf-buhl

Eintragung ins Vereinsregister: „Hurra, wir sind e.V.“

Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Förderer,
der BDSR hat bei seinem 82. Schülerrudertag am 22. September 2025 im Regattahaus in Berlin-Grünau einstimmig eine neue Satzung beschlossen. Am 20. Januar 2026 wurde der „Bund Deutscher Schülerruderer e. V.“ beim Amtsgericht Hannover im Vereinsregister eingetragen. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Ibbenbüren erfolgte am 4. Februar 2026. Dieses wichtige Ziel des „BDSR e. V.“ wurde nach exakt zwei Jahren erreicht. Der Vorstand des BDSR bedankt sich bei allen, die das ermöglicht haben.

Es wurden Rahmenbedingungen geschaffen, um das Schülerrudern in Deutschland in Zukunft noch intensiver zu fördern. Damit ist der BDSR e.V. fit für die Zukunft und wir können uns mit ganzer Kraft gemeinsam mit der Deutschen Ruderjugend für das Schülerrudern in Deutschland einsetzen. Zeitnah arbeiten wir an der Stabilisierung des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ und an der Weiterentwicklung des „Deutschen Schüler-Rudercups“. Wir wollen dafür sorgen, dass die Zuschüsse für die Teilnehmer und Betreuer am Schülercup mittelfristig gesichert sind.

Ich wünsche allen eine sonnige Zeit und eine erfolgreiche Saison.
Viele Späße!
Peter Tholl

Beitragsbild: Der Vorstand des BDSR (Martin Meier, Peter Tholl, Jürgen Wolff und Achim Eckmann)